Wochenrückblick

genossen: nebliges Novemberwetter!

gelesen: Hauptsache nichts mit Menschen. Herrlich böser schwarzer Humor. So mag ich das

gewundert: habe eigentlich sehr feste Fingernägel, habe mir aber dennoch einen sehr tief eingerissen. AUA. Ihn gekittet mit viel durchsichtigen Nagellack und einer Lage Teefilterschnippsel. Hält super. So für 3-4 Tage.

gemacht: Mit J. essen gewesen. Ein früherer Kunde aus der Se*arbeit. Ich hatte mit ihm immer so einen Spaß (er hat nen ulkigen Fetisch) und hab auch viel durch/mit ihm lernen dürfen. Außerdem war ich die erste mit der er endlich seine Neigung ausleben konnte und wir sind uns einfach sympathisch. Sein Vertrauen schätze ich sehr und habe ein klitzekleines schlechtes Gewissen, weil ich ihm nicht von meinem „echten“ Leben erzählen mag. Es bleibt also bei den Lügen. Ich habe mich dafür entschieden. War ein schönes Treffen.

genervt: seit paar Tagen kribbelt und juckt es immer an einer bestimmten Stelle nahe des Auges. Wahrscheinlich nervlich. Manoman

geschaut: Superfrauen. Eine kurze Reportage über Frauen die beim Film arbeiten. Einige der wenigen. Nur 11% der Fernsehproduktionen stammen von Frauen! Leider wie sooft: Frauen verdienen bei gleicher Arbeit schlechter als Männer und werden generell gerne nicht ernst genommen. Der weibliche Blick fehlt leider zu oft. Die vorgestellten Filme gefielen mir alle (die meisten hatte ich gesehen und in sehr guter Erinnerung) weil sie Frauen zeigen wie sie AUCH sind: schlagfertig, mächtig, selbstständig, mit Humor. Und nicht die kleine verhuschte Prinzessin.

getroffen: mit einer fremden Frau. Wegen der Wohnung/Katzen hüten über Weihnachten. Samstag Abend in der Münchner Innenstadt. Eine Mischung aus Bar und Restaurat. Proppenvoll, irre laut, extrem anstrengend. Aber ist ja für nen guten Zweck. Und war auch nicht ewig lang.

festgestellt: meine Eltern wollten mich so, dass es für sie am besten passt. Was mir aber nicht bewußt war bis vor kurzem: ich hab später auch versucht mir die Eltern so hinzubiegen das es für mich passt. RECHT HABEN WOLLEN ist ein schneller Weg ins Unglück.

– der andere schnellste Weg ins Unglück lautet: Beschäftige dich ausschließlich mit deinen Macken, Fehlern und Schwächen. Schaut man sich die Selbsthilfebücher an, ist es kein Wunder, dass wir immer kränker werden. Ich fall ja auch immer wieder in die Falle. Bin da jetzt wieder ausgestiegen.

– wieder gemacht: Tagesplan: auch wenn es auf den ersten Blick toll aussieht nur 2 Termine in der Woche zu haben und den Rest frei (die Angst findet das toll, kann ich mich daheim schön verkriechen…) so weiß ich auch, dass es mir derzeit nicht gut tut. Also wieder mehr planen….

– auch gemacht: kleine ehrenamtliche Arbeit die mir sehr viel Spaß macht: Kurze Texte korrigieren, von einer Frau die nicht so gut deutsch spricht, aber über ihre Firma eine Webseite erstellt hat. Alleine, daheim am Pc was mit Sprache und schreiben zu tun hat! Love it! Freue mich aber dennoch die Frau mal persönlich kennenzulernen.

innere Anteile: das wieder mehr damit beschäftigen, beruhigt mich und tut mir gut! Ich bin (wahrscheinlich schon wieder sehr lange) nicht wirklich im Erwachsenen-teil. Auch darum bin ich derzeit so wankelmütig/entscheidungsunfreudig. Oder tue Dinge, auf die ich tierisch Bock habe, aber gleichzeitig vor Angst nur so schlottere…. Beruhigt mich wieder etwas. Zum Glück habe ich ja eine gute Therapeutin, die sich mit Ego-State-Therapie auskennt. Werde nochmal paar Stunden beantragen, auch wenn wohl erst so in 3 Monaten ein Platz frei wird…So hol ich mir halt wieder alte Infos hervor:

https://gewaltankindern.wordpress.com/2013/03/05/posttraumatische-belastungsstorung-ptbs-typ-2-fruhkindliche-traumatas/

und hier: https://www.michaela-huber.com/files/vortraege/ptbs_komplextrauma_und_dissoziation.pdf

Diese Grafik zeigt am einfachsten wie das alles zu verstehen ist: https://goo.gl/images/Wu6oNh

super Info über Trauma allgemein. Vor allem das Windows of Tolerance vergesse ich auch gern. Das ist bei mir sehr klein und darauf zu achten auch schwierig, weil halt die Wellt, das Leben oft Probleme daher bringt, die grad nicht ind as Fenster passen… https://www.kinder-jugendhilfe-ooe.at/Mediendateien/dl_fachinfo_tp2017_skriptdissoz.pdf

Eine Grafik die zeigt, warum es manchmal so schwer ist, sich besseren Wissens, doch wieder z.B. selbstverletzend zu verhalten: https://goo.gl/images/PvpL4i

– Lieblingslied der Woche:  https://youtu.be/tSv04ylc6To

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