Du & die Gene

Ich hoffe, dass in wenigen Jahren bei Menschen mit psychischen Erkrankungen ERST eine richtige Diagnostik gemacht wird und dann viel kostengünstiger und effektiver die richtige Behandlung erfolgen kann. Und zwar GLEICH und nicht erst 10 verschiedene Medikamente ausprobieren, wie bei einem Puzzle auf gut Glück einfach mal probieren.

Was meine ich mit „genauer Diagnostik“? Dass sich bestimmte Gene und die Entgiftungskapazität genau angeschaut wird. Das spielt nämlich eine erhebliche Rolle!

Ich habe früher darüber schon viel gelesen, gestern wieder.

Hier ein paar Auszüge:

https://www.dr-gahlen.de/behandlung/burn-out/index.php : Kaum bekannt ist ein sogenannter Enzympolymorphismus des COMT-Gens, den wir durch eine humangenetische Untersuchung nachweisen können.

Das Enzym COMT (Catechol-O-Methyltransferase) baut Stresshormone ab und hat eine entscheidende Funktion bei der Entgiftung des Körpers. Rund 15% aller Menschen unterscheiden sich in ihrem COMT- Gen von 85% der anderen. Ist das so, können diese Menschen ihre Stresshormone sowie im Körper enstehende und durch die Umwelt aufgenommene Gifte nur mit verminderter Geschwindigkeit abbauen. Diese Stresshormone bleiben hochgeregelt in jüngeren Jahren. Später kommt es zu einem Einbruch derselben mit der Folge schwerer Erschöpfung. Weiss ein Mensch um diesen Enzympolymorphismus, kann man ihn schon sehr frühzeitig und dauerhaft vor Burnout, chronisch-entzündlichen und zahlreichen anderen, meist als „psychisch“ eingestuften Erkrankungen schützen……und der oft fatalen Einnahme von Psychopharmka.
Burn out ist also keine Erkrankung der Psyche.

(Anmerkung von mir: Wenn die Katecholamine wie Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin usw. länger im Körper verweilen hat es nicht nur Auswirkung auf Kraft oder Erschöpfung, sondern auch wie ängstlich, unruhig, licht/geräuschempfindlich man sich fühlt, ob man hochkreativ voller Inspiration und Ideen ist….15 % der Bevölkerung seien hochsensibel, die Menschen die schlecht mit Streß umgehen können, die eine hohe Feinfühligkeit und dünne Nerven habem, oft auch eine hohe Intelligenz. Ein Zufall das auch 15% der Bevölkerung auch diesen COMT-Polymorphismus haben? Ich denke, beides ist das gleiche. Das eine wird esoterisch angehaucht vermarktet, das andere glasklare medizinische Wissenschaft!)

https://das-gesundheitsplus.de/nutrigenetik-ernahrung-und-nahrungserganzung-bei-genetischen-polymorphismen/  :Besonders gravierende Folgen kann ein gleichzeitiger SNP im COMT und MAO-A Gen haben. Der Neurotransmitter-Abbau ist dann deutlich verlangsamt, was zu einer entsprechend starken geistigen Übererregbarkeit führen kann. Im besten Fall kann die betreffende Person über ein hohes Maß an Kreativität, Intelligenz, Feinfühligkeit und Inspiration verfügen. Im schlimmsten Fall leidet sie unter zum Teil unerklärlichen Ängsten und Übersensibilität bis hin zu Wahnvorstellungen und Psychosen.

Die Cytochrome P450 (CYP) sind Häm abhängige Proteine mit Enzymfunktion. Insgesamt sind 57 verschiedene CYP´s beim Menschen bekannt, die die sogenannte Phase-1 der Entgiftung in der Leber regeln. Sie sind unentbehrlich für den Abbau von Umweltschadstoffen, Kanzerogenen aber auch körpereigenen Stoffen wie Hormonen. Da sie auch am Abbau von Medikamenten beteiligt sind und damit den sogenannten First-Pass-Effekt beeinflussen, sind ihre SNP´s für Schulmedizin und Pharmakologie besonders interessant. Sie sind damit oft die einzigen SNP´s, die wenn überhaupt, schulmedizinisch getestet werden.

Relativ egal, ob unsere Gene schon von Geburt an schlecht funktionieren oder wir sie durch unsere Lebensweise geschwächt haben, können sie zu chronischen Gesundheitsproblemen und im schlimmsten Fall zu lebenslangen oder gar lebensbedrohlichen Krankheiten führen.

Generell gute ausführliche Seite:

https://rc-naturheilpraxis.de/2018/07/04/comt-mthfr-gst-gen-snps-in-staerken-verwandeln/

Das ich ein „schlechter“ Entgifter bin weiß ich schon, habe mal den Test für HPU Hämopyrollaktamurie gemacht. Den Gentest für COMT würde ich auch gerne machen, ist aber leider sehr teuer.

Ich merke die schlechte Entgiftung das ich von Alkohol sehr schnell betrunken werde und bei Medikamenten meist nur ein Viertel der empfohlenen Dosis brauche. Von einer Vollnarkose „hab ich mehrer Tage was“ davon. Das würde erklären warum bei manchen die Naturheilkunde besser wurkt (oder sogar Homöopathie!)

Das ich Streßhormone schlecht abbaue merke ich sehr oft. Leider. Bin viel angespannt, nervös, viel zu ängstlich. Ich kann eine kurze Zeit sehr viel arbeiten/tun (weil voller Adrenalin undso) und irgendwann kracht das System zusammen. Klar, wenn kein Benzin mehr da ist). Kleinigkeiten wie volle, laute, grelle Supermärkte mit dem Überangebot an 1000 Sachen streßen mich. Leider auch viele Filme, durch den schnellen Bildwechsel und weil ich sehr viel mitfühle, obwohl ich weiß das es nur gespielt ist.

Dazu kommt bei mir noch die HISTAMININTOLERANZ die auch sehr auf die Nerven geht (doppeldeutig). Meine psychischen Probleme und vor allem die Benommenheit/Müdigkeit verstärken sich extrem wenn mein Histaminspiegel zu hoch ist.

Psychische Erkrankungen nehmen immer mehr zu, ich denke das kommt u.a. von der ständigen Reizüberflutung, den vermehrt auftretenden Umweltgiften/Stoffen und der degenerierten Nahrung in der viel zuwenige Nährstoffe die der Körper für die Streßverarbeitung bräuchten, sind.

Gut, aber was hilft mir?

– klar Streßmanagement. Genau schauen was gut tut. Auch Stichwort Handynutzung!

– moderate Bewegung, also nix actionreiches, schnelles (würde wieder Adrenlin pushen statt senken)

– BIO-Gerstengras für Nährstoffe

– Infrarotsauna zur Entgiftung (immer wieder faszinierend wie gut es mir danach geht!)

histaminarm essen

– alles was hochsensiblen geraten wird, wie z.B.aufgeräumte Wohnung mit leeren Flächen (es gibt auch visuellen Streß!)

– aufpassen was ich meinem Körper so zuführe, dazu zählen auch Kosmetika!

in der Natur sein, Tiere bebachten…

Ein Gedanke zu „Du & die Gene“

  1. Total interessanter Beitrag! Danke dir, habe davon auch schon gehört – Stichwort „poor metabolizer“. Manche Ärzte kontrollieren dies „von der anderen Seite her“, d.h. sie checken den Medikamentenspiegel im Blut auf längere Zeit. Das machen aber leider nur wenige, es könnte so viele Medikamenten-Experimente ersparen!

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