weiterhin eher mau

Dienstag gings mir weiterhin bescheiden und ich rief nochmal Ärzte an: Dieses Mal den Chirurg, und da bekam ich genau den Herrn G. dran der mich vor 6 Jahren operierte und der das so super machte und ich ihn trotzdem nachts anrufen musste und wir mein Problem klärten. Und auch jetzt war er war sehr einfühlsam und verständnisvoll nachdem wir das medizinische abgeklärt hatten (kein Fieber keine starken Schmerzen usw.) hat er mich super beruhigt, ja ich sei halt nicht fit, bei mir sei das halt schwieriger, sie nehmen ja auch Medikamente, aber alles auf eine gute Art. Nicht blöd, nicht vorwursvoll, nicht irgendwas. Ich fühlte mich wahrgenommen und verstanden. Nach paar Tränen war ich etwas beruhigter.

Trotzdem wars mir dann doch lieber noch beim Psychiater anzurufen, was der nun meint. Anscheinend meinte das Universum: naja die hatte ja nun genug Wange tätscheln, jetzt kommt mal n anderer Ton. Eigentlich hats mein Psychiater besser drauf, und ich ruf den echt kaum an, wenns brennt, von daher fand ich das schon scheiße, dass er irgendwie säuerlich drauf war und vorschlug ich solle das Opipramol probieren, wo er genau weiß dass ich manchmal sehr paradox reagiere und ich dem jetzigen Zustand sicher keine Medikamentenversuche starte und überhaupt kam da nur ganz flappsig: „ja da dreht jetzt ihre Angst extrem hoch, gehen Sie mal raus, dann vergeht der Schwindel auch wieder.“ Super Idee, wenn ich schon mit Seemannsschritt in die Küche gehe und auch nur wenn ich dringend was brauche. Wir einigten uns auf einige Tage mit Tavor. Und er weiß dass ich mir selber meistens schon genug Druck mache mit „raus gehen-sich der Angst stellen“ usw. Pffff echt ej. Aber er meinte auch: das können schon noch Absetungssymptome vom Pregabalin sein, das kommt manchmal zeitverzögert. Schüttelfrost/frieren, zittrig, schwindlig, Übelkeit, absoluter Brei im Kopf….super…. wie jetzt, hock ich hier wie so n Drogi auf Entzug? Boah…

Lieber Körper das war letztens NICHT ernst gemeint mit dem: so Angst haben, dass gar nichts mehr geht, dass man dann vielleicht da leichter wieder rauskommt. Es ist SCHEIßE! Der Einkauf heute eine Tortur! Ich habs kapiert, ich möchte lieber wieder das nervöse, ängstliche haben, das zwar fast immer aber damit kann ich dann doch besser leben, als jeden Moment das Gefühl haben umzukippen.

Und weil ja Sport noch nicht ist, geht aber leichtes schütteln (wie die Hunde, die dadurch auch Spannung abbauen), summen, singen, progressive Muskelentspannung, lächeln, Gedankenstopps einlegen, was leichtes lesen und sowas halt…

Morgen noch Nachkontrolle und dann möchte ich bitte bitte ein gutes, entspanntes, schönes Wochenende haben. Zuviel verlangt?

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