Is‘ halt jetzt so…

Seit einer Woche bin ich nun in der Übergangswohnung, sogar die Uhrzeit stimmt, gegen 15hr bezog ich das Hotel-Appartment. Von Ruhe leider weiter kaum eine Spur. Die innere meine ich, äußerlich geht es immerhin.
Jetzt bin ich halt hier. Ich kann es nicht ändern. Akzeptieren was man nicht ändern kann. Jau.
Das beste draus machen. Das mache ich glaube ich schon. Aber dieses „ich will hier nicht sein“ stresst mich sehr. Widerstand aufgeben also. Noch schwerer, weil das an alte Familienstrukturen erinnert: Du dafst nicht so sein und fühlen wie du es tust.
Hier nicht wirklich glücklich zu sein, darf da sein und gleichzeitig möchte ich darin nicht dauernd hängen bleiben. Wenn ich bei jedem Schritt oder Blick nur denke: argh is das hier hässlich und voller Groll und Abneigung den Menschen hier begegne, dann bleibe ich da verhaftet und es wird NOCH schlimmer.
Gegen etwas sein kostet sehr viel mehr Kraft, als FÜR etwas zu sein.
Mein neues Mantra also: „is halt jetzt so.“ Das hat nichts mit aufgeben oder verdrängen zu tun (wobei letzteres durchaus auch seine Berechtigung hat, in Maßen wie eben alles).

Dazu kommen diese Hüft/Beinschmerzen und kaum Schlaf. Was mich echt fast wahnsinnig macht. Es gibt wohl mehrere Gründe: 1. Klar der Streß plus mangelnde Bewegung. Da gehen die Streßhormone hoch (die bei mir eh leicht losschießen), ich bin kaputt und kann mich noch weniger bewegen – ein Kreislauf.
2.die komische Matratze hier, da gab es heute hoffentlich Abhilfe, mit großen drumherum und tara brachte mir eine sehr liebe Freundin ihre Gästematratze (eine sehr gute, die halt in ihrem Gästezimmer liegt). Im Zimmer festgestellt: Bettrahmen hat 90cm, Matratze hat 100cm. Da bin ich echt gepflegt ausgerastet. Was bitteschön geht denn noch alles schief????? Egal wir haben die jetzt einfach auf die alte Matratze draufgelegt, sieht komisch aus, ist irre hoch, aber was solls.

  1. Schuhe: ich trage seit Wochen wetterbedingt immer dieselben Schuhe, mit 2cm Absatz und auch das kann aufs Hüftgelenk/Muskeln schlagen.
    Abhilfe: Matratze wird getestet. Da das Wetter wärmer wird: Turnschuhe anziehen. Gymnastik machen-generell mehr Bewegung. Heute medikamentös nachhelfen in der Hoffnung, dass es eine gute Nacht wird.
    Und eben: Annehmen, wie das halt derzeit so alles ist.
    1 Woche habe ich immerhin schon geschafft!

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