Wochenrückblick 23. April 2021

seltsam: Nach Ewigkeiten (weil das im Hotel am Tablet keinen Spaß machte) mal wieder im Chat gewesen und einen echt netten Kerl erwischt. Sehr unterhaltsam, kurzweilig, lustig, kurz gesagt: auf einer Wellenlänge. So hat man das leider viel zu selten. Doch nach dem Fototausch war er recht schnell weg, obwohl er mich sympathisch fand. 2 Tage später schickte ich ihm ne kurze Mail. Er war verblüfft, weil er nicht dachte, dass ich mich wieder meldete (hä? Wieso? Wir hatten ja keinen Streit oder so, bzw. ging ER ja recht flott offline.) Es folgten aber noch weitere HÄs? Nach kurzem Geplänkel kam ein: wann wir denn mal richtig redeten. Äh hä? Was verstand er denn darunter? War der letzte Chat nicht „richtig“? Was er denn genau sucht, wollte ich wissen. Ach hat sich erledigt, meinte er dann. Ich war ein einzigstes großes Fragezeichen. Wir verstanden uns gut, wir waren voneinander angetan und dann sowas? Ich meinte dann nur: aha das ist ja jetzt seltsam. Ja findet er auch, kam als Antwort und ein weiteres HÄ? Kam dazu, in mir. Und ein Cut von meiner Seite. Wenn jemand so schräg und unklar kommuniziert ist das nicht mehr mein Problem.

Kotzsatz der Woche: „naja dafür hast jetzt ein schönes neues Bad!“

weiteres Nervthema: Auf der Dusche ist viel zu wenig Wasserdruck. Habe Duschkopf ausgetauscht (war eh mal notwenig weil das seit Jahren so ein Miniteil ist), hat aber auch nix dran geändert. Erfahre Termin am Montag wann die Handwerker kommen. Juchu endlich wieder Handwerker, hab die schon sooo vermisst. Nicht.

doppelt und dreifach Nervthema: die krasse soziale Phobie derzeit. Das hatte ich soviel weniger im Hotel/anderen Ort. Da hatte ich auch Streß und so, aber anders, ich war komplett bei mir. Hier beobachte ich mich eher ständig von außen selbst und bewerte natürlich negativ. Auch bin ich hier körperlich so angespannt. Habe ich im Hotelzimmer viel gefläzt und mal im Schneidersitz aufm Bett gehockt, gibts hier nur eine starre Position aufm Sofa. Gehe ich aus dem Haus wird der Elefant auf meiner Brust gleich um eine Tonne schwerer, ich atme verkehrt, mir wird leicht schwindelig, samt Gehunsicherheit, natürlich meine ich dass das die gesamte Umgebung mitbekommt (am schlimmsten ist als einzigster Fußgänger eine Kreuzung zu überqueren wo in jeder Straße viele Autos warten) und werde noch unsicherer, angespannter. Und nein es wird nicht besser, je öfter ich da „durchgehe“ und „konfrontiere“. Es ist wie ein Stachel in der Seele.

Meine Auftraggeberin fragte mich, ob es mich stört dass sie diese Woche mit daheim wäre. Wir waren ja so verblieben, dass wegen „Corona“ ich nur alleine arbeiten kann. Nun ich fragte nach einem Ausweichtag wo sie vielleicht nicht zuhause wäre? Gibts nicht. Kein Problem sagt sie, dann fährt sie ins Büro. Und ich? Hab schlechtes Gewissen (aber immerhin schon weniger als früher): man, wenn sie EINMAL da wäre, das is doch echt kein Problem…Aber warum soll ich es immer allen anderen Recht machen, nur mir nicht? Also schmeiß ich sie aus ihrer eigenen Wohnung 😉 Nein, ich finde es sehr lieb und aufmerksam von ihr, dass sie fragt undso.

– Funfact der Woche: Warum steht auf Himalyasalz ein Mindesthaltbarkeitsdatum? Das lag Millionen Jahre da rum und jetzt soll es nur bis 3/22 haltbar sein?

– Lied der Woche: https://www.youtube.com/watch?v=DlrS8K8LhHc schön groovig

– körperliches: Am Freitag war Schlüßelübergabe des Hotelzimmers und am nächsten Tag bekam ich nach über 2 Monaten mal wieder meine Tage. Deutliche Sprache!

mal wieder: Zucker. Äh ich hatte es doch noch nicht geschnallt und weiter richtig viel Zucker gegessen. Vor allem hab ich dann so nen Denkfehler: ah mir gehts nicht so gut schiebst mal 3-4 Pralinen rein. Oder ein großes Glas Limo. Oder nen Schokoriegel. Oder alles zusammen. Und dann: saumüde. Sauschlecht gelaunt. Saudeprimiert. Kotteriges Gefühl. Ständig Hunger. Und sagte ich schon, dass ich dann bleimüde bin? Ja?…ach gäääähn…heut abend nochmal reinhaun. Pizza und Radler, weil ich das im Anflug von schlechter Laune in den Einkaufswagen schmiß und wenn ich das daheim habe, wirds halt nicht alt…aber dann ehrlich, ich schwör…wirds weniger.. da „weniger“ aber ein sehr schwammiger Begriff ist, habe ich das für mich klar geregelt: Früh kleines Müsli plus Marmeladenbrot, in Kaffe Birkenzucker, nach dem Essen nur 2 Stücke Süßigkeiten usw…UND ganz wichtig, wenn Gelüste kommen: was bitteres trinken. Heute tat der Leber-Galle-Tee richtig gut. So richtig was krautiges. Pfferminze geht auch gut fürs Verdauungssystem.
So und zum schlechten Essen wär so ein Psychokrimi heut genau das richtige für die miese Laune, mal sehen ob ich was finde.

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