Niedriger – hoher Puls

Diese Woche gibt es keinen klassischen Wochenrückblick. Irgendwie war wenig los, über das ich schreiben will. Ich konnte die Energie, das aggressive, gut ins konstruktive umleiten, war viel sporteln. Teilweise war mir das hibelige fast zuviel, ich konnte gestern kaum 10 Minuten in Ruhe was machen, selbst beim Essen schrieb ich Mails, was ich normal nicht mache. Aber nun gut, auch nicht schlimm.

Ich war so fit und wach und realtiv angstfrei, also dachte ich mir: So mal sehen wie JETZT mein Blutdruck aussieht. Also gemessen: 89 zu 58. Hä? What? Gerät kaputt? Das kann nicht sein. Dann fiel mein Bick auf die Pulszahl: 83. Ah des Rätsels Lösung. Ganz ehrlich, meinen Puls hae ich nie groß im Blick wenn ich so extrem ko und erschöpft und matschig im Hirn war. Der fiel mir immer nur unangenehm bei Panik auf. Wenn der Hals   pocht, das Herz rast. Ja niedriger Puls macht genau die fiesen Probleme: Extreme Erschöpfung, keine Belastbarkeit, schnell Atemnot, Benommeheit und Sehstörungen.
Und als ich  mich dann bewegen wollte, blieb ich schlapp, weil der Puls nicht mit hoch ging! Warum auch immer. Werdeas vielleicht mal einen Arzt fragen.

Das Lyrica (vermute ich mal) hat das Ganze nun etwas gepuscht, auch das wundert mich, weil die meisten davon schläfig werden. Aber das kenne ich schon bei Medikamenten, manchmal reagiere ich paradox drauf. Ich hatte mal eine sehr unangenehmen Zahnarzttermin, da klappte die Betäubung erst nach der 4.Spritze, was auch die Ärztin sehr verwunderte.

Ich fühle mich wieder etwas lebendiger, genoß gestern den Sport und dann sogar noch einen langen Spaziergang, ich war weniger ängstlich und mit etwas besserer Laune.
Und diesmal werde ich nicht automaisch die Dosis erhöhen, „nur weil man das so macht“, im Moment reicht mir 25mg früh und dann nochmal so 25mg am Nachmittag, das ist die ideale Verteilung. Weil mittags das ist zu früh und abends ist zu spät. Die Normaldosen bei dem Medikament sind so zwischen 100-300mg pro Dosis, die Höchsenge 600mg. Aber mein Arzt kennt mich ja und läßt mir da freie Hand, allerdings sehen wir uns auch schon wieder in 4 Wochen und nicht erst wie sonst in 3 Monaten.

Das mein Körper so extrem sensibel reagiert, wäre vielleicht gut gewesen, wenn ich das früher gewußt und beachtet hätte, ich glaube nämlich dass mir bevor sich mein schlechter Zustand chronifiziert hat, durchaus Homöopathie geholfen hätte. Aber auch das lernte ich zu spät kennen und dann fand ich das Thema lächerlich, diese Zuckerkügelchen mit winzigen Inhaltsstoffen.

Schönes Wochenende!

Gepflegter Kontrollverlust

Einfach mal wieder austicken. Ich glaube das wäre nicht das schlechteste. Einfach ein Cut Ein RESET. Irgendwas tun was nicht so normal ist.

Klar das naheliegende ist: Boehse Okelz aufdrehen, laut mitgrölen und viel Alkohol trinken. Hmmm…ich weiß nicht. Früher war das alles mögliche: ganz früher von zuhause weglaufen oder mit dem Lehrer einen üblen Streit anfangen oder Schule schwänzen, da waren dann alle herrlich schockiert weil „man das echt nicht von mir dachte!“ Hehe, jaja ich kann auch anders…

Weiter gings mit abrasierten Haaren oder einem Tatoo oder einem Nasenpiercing nachhause kommen…so mit 15 oder 16 Jahren.
Auch ganz oben in Sachen sich wieder spüren: Schulden machen, kaufen, aber auch sich provozierend anziehen, auffallend: Zebrahose, bunte Haare, derbe Schuhe, viel Schmuck, intensive Schminke…
Und den Kick suchend: beim Bodypainting mitmachen, vor tausenden Leuten nur mit etwas Farbe: ab auf die Bühne Performance zeigen, Blitzlichtgewitter…was für ein Adrenalinrausch. Generell viel modeln, natürlich Akt, weil angezogen kann ja jeder…
Dann auch „gerne“ gemacht: viel mit Männern getroffen, später ja auch gegen Geld.
Oder mich mit der Polizei anlegen, als ich beim schwarzfahren erwischt wurde und meine Personalien nicht angeben wollte, tja da kam die Polizei. Da wurde ich noch renitenter, es tat gut, es war wie ein Rausch, die 2 Kontrolleure von der Bahn plus 2 Polizisten und ich aufm Bahnsteig. Die Blicke der anderen Fahgäste, angeekelt, glotzend, abwertend…jaaa ihr elendigen Spießer hättt ich gern geschrien, seid ihr nur brav und arbeitssam, schau nicht so blöd du Arschloch usw…am nächsten Tag saß ich geduckt und reuig auf dem Polizeirevier, schämte mich. Der Bemte war aber zum Glück sehr nett. Gab trotzdem 100,- Strafe plus noch die Strafe und Nachzahlung vom schwarzfahren.

Aber ich wurde mal wieder gesehen, wurde sichtbar, bekam Aufmerksamkeit. Ich habe früher als ich im Kindergarten gearbeitet habe, die rebellischen Kinder so gut verstanden aber helfen konnte ich ihnen auch nicht.

Immer ausbrechend, was tun was keiner von mir denkt, schockieren, rebellisch sein, der gewissenhaften, stillen, fügsamen, hübschen Mieterin, Mitarbeiterin, Freundin…
Eher harmlos, aber gut tuend: austoben auf Raves, Technopartys, die Nacht durchtanzen, ohne Drogen, wenig Alkohol, Music is the only drug. Herrlich! Kopf aus, Körper an.

Füher natürlich auch viel rauchen, das konnte ich dann lassen.
ABER: heute vormittag wahnsinniger Suchtdruck: Zigaretten! Letztens  schon: eine rauchende Frau neben mir, da hätt ich der schon fast die Kippe gekaut. What? Echt? Nach 10 Jahren?!? Fuck!
Ich kann tatsächlich Leute verstehen, die losziehen, um sich mit irgendwem zu prügeln…Sich spüren, kraftvoll, Adrenalin, Dopamin, unvernünftig sein, lebendig werden.
Nicht mehr brav und nett und lieb sein. Nein scheiße nochmal, wild werden und fluchen, Regeln brechen, schreien, unbürgerlich werden, lieber aggressiv statt depressiv. Mal wieder loslassen und nicht immer SO VERNÜNFTIG sein, verdammte scheiße!!!!

Und klar wenn der Schmerz zu heftig wird und kein Ausweg in Sicht und nichts mehr hilft dann natürlich Suizidgedanken und Versuche. Ich weiß noch bei meinen 2 schlimmsten und ernsthaftesten Versuche die Ruhe danach und das innere aufgeräumt sein und die neue Hoffnung: ich krieg mein Leben wieder auf die Reihe.
In mir hat sich soviel aufgestaut, sovieles „nicht dürfen“ wegen Corona, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, ich brauch ein Ventil. Ein Ventil das mir hilft und nicht schadet. Ich hab weder Lust auf neue Schulden, noch auf Nikotinabhängigkeit, noch auf Polizei, noch sonstwas.
Ich kann Leute auch verstehen die sich ritzen. Genau an dem Punkt bin ich grad, nur das ich mich nicht ritze. Ich hab mir immer andere Selbstschädigungen ausgesucht. Aber im Moment ist der Verstand, die Kontrolle im Kopf zu groß. Selbst wenn grad die Musik laut ist, denk ich an die Nachbarn…obwohl die sich ja die letzten 10 Jahre einen Scheiß um ihren Lärm gedacht haben. Und was ich schonmal getan habe, macht selten ein zweites Mal Spaß. Das kickt nicht mehr.
Ich muss was neues finden, wo ich mal wieder gepflegt ausrasten kann.
Um danach wieder Ruhe zu haben…

Wenn dich nicht mal der Psychiater…

mehr versteht…
was machste dann?
Ich schlug heute beim vierteljährlichen HALLO beim Psychiater vor, nochmal Pregabalin (auch Lyrika genannt, was ich wesentlich schöner finde) zu nehmen, weil man nun zwar (coronabedingt) wieder alles machen kann, ich aber wieder aus der Übung bin und mich große Ängste plagen, wenn ich rausgehe.
Wenn ich jetzt aber angstfreier (durch das Medi) das wieder ein paar mal gemacht habe, gehts auch wieder leichter OHNE Medikament.

Verstand er nicht. VERSTAND ER NICHT!
Was soll ich da jetzt noch dazu sagen…? Ist er in Wahrheit ein Supermarktleiter und gar kein Arzt der Psychiatrie?!???
Ich bekam das Rezept. Auch wenn er noch was vor sich hinnuschelte ala: aber damals (als ich es vor 3,5 Jahren schonmal nahm) da doch auch irgendwas war (in Sachen Unverträglichkeit und so). Ja ich wurde auf Dauer (nach so 5 Monaten) extrem gereizt bzw. aggressiv. Aber einige Monate tat es mir sehr gut, weil ich normal war: einfach rausgehen und was tun ohne Anspannung ohne 1000 Gedanken.

Die ersten Schritte…hinaus

Der erste Schritt, heißt es ja gerne, ist immer der schwerste. Dem kann ich zustimmen. Schritt eins: Mir eingestehen, dass ich Schamgefühle ( ja mir geht es schon wieder sehr schlecht, sorrysorry wenn ich dich damit nerve) und Schuldgefühle (hätte ich mehr für mich tun müssen, was anderes tun müssen usw.?) habe. Hilft nur nix, weil: es ist, wie es ist. Ich hänge mal wieder in einer schweren Depressionsphase. Das erkenne ich unter anderem daran, dass ich Dinge ewig aufschiebe, das ist normal nicht so bei mir. Warum mache ich es nicht sofort? Es geht nicht. Das ist wie eine riesen Sperre in mir, die mich bremst. Sehr ätzend. Daher war gestern ein toller Tag weil es mir so gut ging und ich endlich mehrere Telefonate schaffte! Das tat gut! Im übrigen kam ich drauf, dass es mir vor exakt einem Monat auch so gut ging, das waren die Tage wo ich mehrere Stunden problemlos spazieren gehen konnte. Das ist genau in der Mitte meines Zykluses gewesen. Eisprungtage sind also wunderbare Tage, dass ich da mit 41 Jahren auch mal drauf komme. Ich finde das eh katastrophal, dass bei Frauen die psychische Probleme haben NULL auf die Hormone geschaut wird. Oder bei wem wurde das mal getestet? Gibts da hier Erfahrungen?

Also nach monatelangem quälen (wieder Scham/Schuldgefühle: warum hsat dir nicht eher Hilfe gesucht…?) die bittere Einsicht: Von alleine wird es nicht besser. Das hoffte ich ja insgeheim. Und klar bei leichteren schwierigen Phasen komm ich da auch gut raus, dafür hab ich ja auch echt viel Therapie gemacht, aber wenns zu arg ist: nope…is nicht…(wieder Schamgefühle: ich schaffe es nicht alleine, ich Loser!!)

Nunja, jedenfalls gab mir letzte Woche der Krisendienst folgenden Tip: bei der Kassenärztlichen Vereinigung anrufen, die schicken Listen raus, wo noch freie Therapieplätze sind. Ej ich bin seit 20 Jahren beim Psychiater und höre das erste Mal, dass es das gibt! Also angerufen: Tel: 09218809940410 (wer es auch probieren möchte.) Da war eine recht nette Frau, die fragte paar Sachen und 5 Minuten später (!) hatte ich 4 Adressen in meinem Email-Postfach. Ach schau an. Und da stand auch eine Institutsambulanz drin, ein Zwischending aus ambulanter Einzeltherapie und Tagesklinik. Man hat also an ca 2-3 Tagen/Woche unterschiedliche Termine. Von Gruppentherapie, Kunst-,Bewegung-und ntürlich Einzeltherapie. Also ein gemischtes Programm. Auch davon habe ich noch nie gehört. Klingt gut. Dort angerufen und der auch nette Herr schickt mir die Anmeldeunterlagen zu. Bin gespannt

Wochenrückblick 22.April 2022


– ich war ja die letzten 4 Wochen immer so kurz vor einer Erkältung: Kopfweh, kalte Füße, staubiger Geruch in der Nase, grippig fühlen. Und dieses Mal habe ich mich sofort drum gekümmert: heißes Fußbad oder Wärmflasche, Mütze aufgesetzt (einmal sogar in der Wohnung, weil ich das Gefühl hatte der Kopf braucht die Wärme und es tat ja auch gut), Ruhe gegönnt. Ich wurde nicht krank.
Früher war das anders: da registrierte ich auch diese Symptome und dachte nur: oh ich werde krank. Als wäre ich dem hilflos ausgeliefert und könne nichts machen (was im übrigen damals eine generelle Lebenseinstellung von mir war, diese erlernte Hilflosigkeit und manchmal schaut sie auch heute noch vorbei: huhuuu mich gibts auch noch!!!). Ich saß damals in der Morgenrunde in der Tagesklinik und sagte dass ich zum Morgenspaziergang nicht mitgehe, weil ich das übliche Erkältungskopfweh hatte. Schade, dass ich nicht ganz daheim gebelieben bin, denn damals bekam ich eine sehr heftige und schmerzhafte Nebenhöhlenentzündung die ich ewig nicht mehr los wurde.

– Osterwochenende: ging dann zum Glück doch ganz gut. Da ich ja freitags arbeiten war, war ich Samstag eh etwas ko, ging aber zur Haarentfernung, Sonntag schmeckte mir ein große Frühstück und danach viele Filme, was ich sehr genoß und Montag war ich schwimmen und danach so ko, dass ich nur noch fertig rumlag.

– Dienstag: Arbeit abgeagt: weiterhin zu ko. Haben es erst verschoben, aber an dem anderen Tag gings leider auch nicht. Ich habe das relativ gelassen hingenommen. Immerhin. Anderer Auftrag: Nächste Woche. Wenns klappt schön, wenn nicht, nicht. Ich hätte auch gerne mehr Stabilität und Kontinuität in meinem Leben. Aber mein Körper und/oder Seele meinen: och nööö, is so doch viel lustiger. Find ich nicht, werde aber nicht gefragt.
Noch so ein Beispiel: Donnerstag: extrem matt, ko und gereizt und heute am Freitag das Gegenteil: viel Kraft, viel gute Laune, habe endlich mal einiges in Angriff genommen (rumtelefoniert undso), freue mich bekannte Leute unterwegs zu treffen und mit denen zu plaudern. Wenn das jemand von außen so intensiv mitbekommt, der denkt sich auch…“Alter was is mit der los?“ Ja denk ich auch und finde diese extremen Schwankungen echt nervig und schlimm. Kann aber nix dagegen/dafür tun.
J. hat mich sanft geschimpft, warum ich das denn mache: sobald es mir ein Fitzelchen besser geht, gleich 6 Stunden zu arbeiten. Klar auch das sieht von außen crazy aus und unverständlich, aber man muss sich folgendes klar machen: Ich bin extrem viel zuhause, kaum Kontakte, kaum was zu tun und ich beziehe viel Selbstwert aus meiner Leistung (das is manchmal ein Stolperstein, is mir auch klar). Wenn es mir nun mal etwas besser geht und sich die Chance bietet, dann will ich auch was leisten, was schaffen, mal wieder eigenes Geld verdienen, raus kommen, auch unter Leute. Ich versteh mich da in der Hinsicht nun besser, als früher, wo ich mich auch geschimpft habe: man warum quälst du dich so? Warum machst du das? Ja aus besagten Gründen.

– derzeitiges Lieblingslied: https://youtu.be/F2wkm4cXHdo

– Und sonst so: schönes Frühlingswetter stresst mich weiterhin eher, freue mich immer auf Regen, wenn ich mich ablenke und nicht zu sehr über den Sinn meines Lbens zu grübeln, gehts auch ganz gut, hätt aber weiterhin nichts dagegen, nicht mehr allzu lange zu leben

Krisendienst

Gestern dann doch mal beim Krisendienst angerufen. Eigentlich sind die dort echt fit und gut, ich hatte aber anscheinend eine recht junge Frau erwischt, die das vermutlich noch nicht lange macht. Daher wenig hilfreich, bis auf einen Tip, den ich wohl mal übernehme.
Aber irgendwie war es trotzdem gut, mal den ersten Schritt zu machen. Raus aus dem Kreisel, über den Schatten und die Scham springen, einfach irgendwas ANDERS machen, als immer dasselbe mit der Hoffnung es möge anders werden.


Mittags war das Telefonat, ich versandelte dann noch so den Nachmittag und abends konnte ich nicht einschlafen. Nur mal kurz dösen, Mist träumen, wach. Um 2.15h beschloß ich dann zu lesen. Und da überkam mich so ein positives Gefühl: ich werde weiter was machen: Therapie suchen, Tagesklinik, 12-Schritte-Gruppe gehen, irgendwas muss passieren, um aus dem Loch zu kommen.
Und dann nach mickrigen 4 Stunden Schlaf kommt die Depression daher, wie so ein dauernörgelnder Mensch mit ultra schlechter Laune: „och nööö, lass das, is doch eh alles sinnlos, was soll das denn bringen, hast doch schon früher öfters gemacht, es wird nicht besser, da sind bloß wieder blöde Leute, unfähige Therapeuten, bis du da überhaupt einen Platz bekommst  und überhaupt….mach lieber Ausflüge oder bleib daheim wo es sicher ist, lass alles so wie es ist!“
Das ist echt hart. Und fies. Und Mist. Und so geht das mehrmals am Tag hin und her.
Ich pendel also zwischen Verzweiflung, Verleugnung, Trauer, Schmerzen, Ängsten und dem: ich übernehme jetzt Verantwortung für meine Situation und tue was, hin und her.
Und wenn man eh schon wenig Kraft hat, dann auch noch der Depression Grenzen zu setzen: egal was du jetzt sagst und meinst, ICH mach das jetzt so, bringt mich wiederum an meine Grenze. Massiv.

Ich und/oder die Krankheit

Ostern – Neuanfang – auferstanden von den Toten…


Ach dacht ich gestern so für mich hin, son Neuanfang, eine Zeitenwende, neue Lebendigkeit wäre auch bei mir echt mal angebracht.
Gestern sah ich den Film Cortex (eher experimenteller Art, bissl schräg, aber für meine derzeitige Grundstimmung genau das richtige, zudem gab es tolle Musik und atmosphärische Szenen) und da meinte die Ehefrau: „Um uns herum entwickelt sich alles und jeder und bei uns ist Stillstand.“ Bingo, dachte ich, is bei mir auch so.


Seit Monaten diese depressive Grundstimmung und Todessehnsucht. Keine Freude, kein genießen können, alles träge, alles grau, alles scheiße. Keine Veränderung, keine Entwicklung, alles trostlos.
Und bevor ich mir heute noch vor dem Frühstük Druck machen konnte: Schönes Wetter und Ostern und ich muss raus und guter Laune sein: Nö, frühstücken (immerhin mit leckerer Semmel und O-Saft, was ich echt genossen habe) und dann ab ins Bett mit dem Buch: Arbeit an Selbstanteilen, an dem ich immer noch lese, weil es doch sehr intensiv ist. Und obwohl ich diese Arbeit kenne, lerne ich da doch immer wieder was neues. Ein gutes Buch!
Jedenfalls ging es mal wieder ums de-identifizieren mit Anteilen/Symptomen. Um entschmelzen. Damit man erstmal wieder Abstand davon hat und etwas mehr Ruhe einkehrt. Dann lässt es sich klarer denken, entscheiden und handeln.
Mir wurde dann wieder bewußt, dass wenn ich meine, dass ich die Depression BIN, mich furchtbar klein, schuldig, handlungsunfähig, ohnmächtig fühle. Sage ich, dass ich Depression HABE, ist das Gefühl gleich anders. Es ist nur ein Teil in meinem Leben. Manchmal ein größerer, manchmal ein kleinerer, aber damit kann ich dann besser umgehen.
Ich bin mehr als die Depression, die Angststörung und alle anderen Traumafolgesymptome! Menschen mit Esstörungen machen das manchmal so, dass sie dieser Essstörung einen Namen geben, auch das kann helfen.

Nichtsdestotrotz fiel mir dann die Option Tagesklinik ein. (Warum nicht schon eher? Keine Ahnung und irgendwie schad, aber naja…). Es gibt hier eine sehr gute, zumindest war sie das vor 12 Jahren. Spezialisiert auf  PTBS. Aber nur mit 10 Plätzen und damals schon mit 3 Monaten Wartezeit, ird sichangesichts der letzten 2 schwierigen Jahre noch verlängert haben.

Aber heute werde ich mich erstmal wieder in der Akzeptanz üben, dass ich eine Krankheit habe und das nicht mein persönliches Versagen ist oder ich schuldig, dumm und faul bin.
Nur für heute werde ich achtsam mit mir umgehen, mich pfleglich behandeln und liebevoll mit mir sein.

Frohe Ostern!

Wochenrückblick 15. April 2022

– Histaminintoleranz: Also die Impfungen haben schon deutlich Histaminsymptome hervorgerufen. Nach der ersten Spritze habe ich sehr auf Kälte reagiert: mal ein kurzer Wind: zack Kopfweh, mal kurz zu lange am Bahnhof in den falschen Schuhen gestanden: kalte Füße, erste Anzeichen von Erkältung, dazwischen immer wieder tagelang total schläfrig, wo ich keine 2 Stunden wach bleiben konnte. Und natürlich Magenprobleme und auch mal Dünnpfiff und keinerlei Kaffe-Süßigkeitenlust.
Nach der 2.Spritze wieder so ähnlich plus neues Symptom: Flush. Also knallrote Haut, die leicht juckt. Der obere Rücken, und der halbe vordere Oberkörper, ich erschrak total als ich mich zum duschen auszog. Die Hitze ging dann in der Nacht weg, aber das rote blieb, dafür waren die typischen neurologischen Symptome die mich sonst quälen, weg: Keine Bekommenheit, keine Schläfrigket im Gegenteil ich fühlte mich total erfrischt und wach und so konzeriert, dass ich den ganzen Nachmittag aufmerksam und interessiert  lesen konnte. Das war wunderbar! Also ich hätte üüüüberhaupt kein Problem, wenn das so bliebe. Von mir aus rote Haut, sieht ja keiner und ich bin kein Model, dafür wach in der Birne. Es blieb nicht so.
Auch  waren die Bronchien viel freier, ich konnte gut und tief atmen, was mir einen hervorragenden Schlaf bescherte und tagsüber natürlich viel weniger Ängstlichkeit/Anspannung. Und ich hatte kein emotionales PMS, kein heulen, keine Depri am Tag davor. Ich wunderte mich nur das ich mit Bauchschmerzen aufwachte, dann fiel mir mein Kalender ein (in 2 Tagen wär ich dran) also schnell auf Toilette…jupp richtig kombiniert. Symptomverschiebung, wie gesagt, hätte ch kein Problem damit!
Leider kamen meine alten Symptome wieder zurück: Benommenheit, Gehirnnebel, Schlappheit. Und Gastritis. Ich lag also echt schlachtreif fast eine ganze Woche flach. Interessanterweise war mir das total egal, trotz schönem Wetter. Normal mach ich mir ja da schnell Druck, dass ich  dnen ganzen Tag verschwende und das Wetter nicht genutzt habe, aber diesmal? NIX. Auch schön. Aber  danach auch mein Blutdruck: 87 zu 54. wäääh. Also Tablette genommen und langsam mit dem Radl los…

-Osstern: Wollte eigentlich am Ostermontag zu einem Bekannten fahren, der wohnt 100km weg, bissl spazieren, essen gehen, nix besonderes. Aber er wollte zu seiner Mama. Da überkam mich eine große Traurigkeit, einerseits weil ich dann wieder soviel alleine bin und eigentlich zu Ostern auch mal wieder was besonderes machen wollte und andererseits natürlich: *schnief, ich will auch zu Mama. Also zu einer wirklichen Mama, die liebevoll und warmherzig und fürsorglich ist.Seufz…

– Tafel: mal wieder anstrengend: zum einen kommen natürlich immer mehr Leute und generell ist die Stimmung irgendwie sehr angespannt. Die ukrainischen Flüchtlinge kommen extra dran. Nach uns. Wie definiere ich jetzt „uns“…die anderen halt. Weil selbst wenn neue Bedürftige ahhh ich hasse das Wort…wenn neue Leute kommen, egal ob aus Syrien, Türkei, Deutschland, die dürfen auch bei der ersten Runde mitmachen. Eigentlich müssten alle gleich behandelt werden. Aber gut, irgendwie müssen sie es regeln, weil es inzwischen meist über 60 Leute sind, wo wir sinst nur so 25 waren. Und als dann schon wieder alle Leute am drängeln waren, meinte die Leitung doch tatsächlich bierernst: „alle bleiben da stehen wo sie sind, nicht bewegen, sonst schieß ich!“ Ich hoffe die Ukrainer konnten noch kein deutsch. Meine Fresse….

– Spaß: ach is das schön: beim sympathischsten Bäckereifachverkäufer des Dorfes zu stehen, liebevoll bedient zu werden (mit viel Salz oder wenig?) und ihn einfach anzustrahlen, ohne Maske und er zurückstrahlt, ohne Maske.
Ich halte das mit Maske inzwischen so: sind wenig Leute irgendwo und ich muss nur was kurz holen lass ich sie meistens weg, seh ich das im Supermarkt viele Leute sind und muss ich auch mehr einkaufen, setz ich OP-Maske auf. In der Bahn gilt ja eh weiterhin FFP-2-Pflicht, damit kann ich leben.

– Arbeit: nach einem Monat, mal wieder Arbeit. Endreinigung in einer möbilierten Wohnung, nur ohne persönlichen Sachen. Wollte am Tag davor schon fast absagen, weil mal wieder Überforderungsgefühle pur, die Nacht war dann auch wieder sehr unruhig…. ging dann aber trotzdem hin weil a) klar Geld, b) mal wieder was schaffen und raus kommen tut mir auch gut. So wars auch. 5,5 Std. gewerkelt, plus über 2 Std. Fahrzeit (Baustellen, daher viel Umweg), nettes Pärchen, gute Bezahlung. Soweit ok, bis bei der Abnahme der Mann meinte: „Badewanne hast aber nicht geputzt oder?“ Doch, aber uralte Verfärbungen is halt son Ding, ne?
Waren dann trotzdem sehr dankbar und freundlich. Aufm Heimweg wieder das übliche: Nieee mehr geh ich arbeiten, wozu der ganze Streß…? Und überhaupt, alles doof. 2 Stunden später dann: angenehme Erschöpfung, nach Dusche und Aussicht auf warmes Essen: Tat aber doch gut, dass ich hingegangen bin

Ein schöner Traum

Ich finds ja immer geil, wenn ich im Traum neues, gesundes Verhalten an den Tag lege. Weil was ich den Tag schon habe, brauch ich ja in der Nacht nicht auch noch und überhaupt, wenn mein Unterbewußtsein schon weiß was zu tun ist, ist das Ziel nah!


Heute also: Ich bin mit einem Mann, den ich noch nicht lange kenne an einem Fluß. Er meint ob wir schwimmen und ich sage das mir das zu kalt ist (ohne mich zu schämen) ich gehe ein wenig herum und merke dass ich gerne schauen möchte was da so hinter den nächsten Häusern ist, ich drehe mich um und sehe, dass der Mann Gitarre spielt und singt (also auch er kann sich alleine beschäftigen und bei sich bleiben) ich mache Zeichen um ihm klar zu machen, dass ich mal ein wenig unterwegs bin und später wieder an den Platz zuu komme. (Ich klebe also nicht nur an ihm sonder kümmere mich auch um meine Bedürfnisse in seiner Gegenwart!) er nickt und meint da hinten ist es echt schön (kein Neid, kein schlecht machen, kein ausreden, er lässt mich machen, weil auch er nicht coabhängig ist). Ich stehe dann an einer Treppe, wieder am Fluß, der Wald und das breite Flußbett, aber auch das kleine Dorf gefällt mir, nur der Typ der neben mir schnulzige Liebesarien zu mir brüllt nervt mich, ich sage ihm er soll ich ihn Ruhe lassen, er geht, ich genieße die Stille. Da geht die Tür vom Bauernhaus nebenan auf und eine Frau steht da. Wir untrehalten uns kurz über den Typen, ich trete in ihre Stube ein. Ja meint sie, das sind die Bettler, die es ja auch in der S-Bahn gibt die neben deinen Sitz Taschentücher legen und einen Zettel auf dem steht das sietaubstumm sind oderwasauchimmer und hoffen dass mn Geld hinlegt. Ja sage ich manchmal sind die aber sehr penetrant, das grenzt schon an Belästigung. Die Frau nickt.
Ich trinke noch einen Schluck Milch und gehe wieder nach draußen. Ich genieße wieder am selben Platz die Aussicht, als ich sehe wie der Mann (der Gitarre spielende) zu mir kommt. Ich freue mich sehr ihn zu sehen und spüre eine tiefe Zuneigung zu ihm, obwohl er äußerlich überhaupt nicht mein Typ ist (aber Typen die äußerlich meinem Beuteschema entsprechen sind auch meistens die unnahbaren, mißbrauchenende, materialistischen, aber hübsche, scharmante Arschlöcher). Er hat ein Kind dabei (auch das kenne ich wohl erst seit kurzem) und das zeigt mir aufgeregt was sie gefunden haben: einen Rucksack mit Fotoausrüstung und glutenfreiem Brot (grins). Aber ich sehe auch 3 leere Bierflaschen und weiß, dass diese von dem Mann sind. Ich bin etwas betrübt.
Wir sitzen dann zu dritt so da und ich fange an zu erzählen und das Kind unterbricht mich und ich bitte es mich ausreden zu lassen (das Kind ist so im Vorschulalter und ich denke, da kann es ruhig lernen, mal zu warten), erst motzt es, dann nickt es aber, wir halten uns an den Händen.
Ich bin sehr erholt, tiefenentspannt wie schon lange nicht mehr und dementsprechend mit guter Laune aufgewacht! Ganz wunderbar!


Gestern musste ich tatsächlich einen Mann in die Schranken weisen, weil er in der Kassenschlange null Abstand hielt. Er berührte mich sogar kurz! Das hat nix mit Corona, sondern mit ANstand zu tun. Seine Antwort war nur ein kurzes: jawoll. Selbst die Kassiererin schüttelte den Kopf und sagte was, ich verstand sie aber nicht weil es so voll war

Wochenrückblick 8.April 2022

geschmacklos: ein Bekannter postet Bilder von seinen neu zusammengebauten Panzer im Schnee. Ich meinte nur, dass er ja in die Ukraine gehen könne, wenn er Krieg spielen will. Verstand er nicht was ich meinte. Daraufhin schrieb ich ihm, dass ich es in diesen Zeiten nicht angebracht finde, solche Bilder zu machen. Er verteidigte sich, dass ja das eine nichts mit dem anderen zu tun hätte. Das ist ja Spielzeug, Klemmbausteine und er verurteile dass was da Russland veranstaltet auch aufs schärfste. Aber er spielt weiter Strategie- Action- und Kampfspiele auch am PC. Ob er dann im Ramadan auch keine Grillfotos posten dürfe?
Sprachlos…

– kreativ: Mittwochmorgen, ich wache auf, nervös, konfus, ich frühstücke und weiß dann nichts mit mir anzufangen. Dann kommt mir der Gedanke: Malend aus der Depression. Aber bevor ich die Malutensilien raushole kommt wieder die Blockade: das jetzt rausholen lohnt sich nicht, du musst in 1,5 Stunden (!) los und überhaupt WAS will ich denn malen und nönönö. Ich übergehe das, hole Unterlage, Papier und Aquarell-wachsmalkreiden und lege einfach los, was ich malen WILL. Nicht ob es schön ist. Ich gebe mich diesem Prozess fast eine Stunde lang hin, es sind schwarze Linien und die freien Flächen werden ausgemalt. Der Fokus, die Konzentration, das Tun, das sichtbare Ergebnis,  die Farben auf die ich gerade Lust habe (und somit gut in Kontakt mit mir bin, weil ich ja fühlen muss nach welcher Frbe und Form mir ist) heben meine Stimmung, meine Nerven beruhigen sich und ich fühle mich wohler.
Kreativität und Spiritualität sind für mein Leben so wichtig, vor allem wenn es mir nicht gut geht!

– Piiiieks: So, die 2.Impfung hab ich nun auch hinter mir. Zum Glück im anderen Impfzentrum. Auch da war nix mehr los, so dass das Personal ziemlich gelangweilt warrrund als sie mich sahen übereifrig wurde. Jeder wollt plaudern, alle total freundlich, hätte nur noch gefehlt, dass sie mir eine Sänfte bringen…da schreitest durch das Impfzentrum wie die Queen persönlich 🙂 Auch Arzt und Assistent sehr freundlich und am plaudern. Nur: „und nun entspannen“ funktioniert bei mir einfach nicht, wenn ich in so einer Minikabine mit 2 fremden Menschen bin, wovon mich einer gleich anfässt. Immer wieder Streß. Aber gut, ich habs hinter mir.
Die Nacht war dann sehr bescheiden, erst gefroren wie Hulle, dann geschwitzt, alle 2 Std. wach und Kopfweh. Aber ich merk auch eine Erleichterung, dass ich es hinter mir hab.

– angeschlagen: wieder mal nach kurzen kalten Füßen oder kaltem Wind am Kopf und am nächsten Tag körperlicher Anstrengung: angeschlagen rumgehangen: Krankheitsgefühl, leichter Druck auf Neben-und Stirnhöhlen, Bronchien leicht brennend und total schlapp/schläfrig und erst frierend und später dann leicht erhöhte Temperatur. Der Körper arbeitet also ordentlich. Und ich kann das wieder mal nicht akzeptieren, bin genervt weil ich schwimmen gehen wollte. Stattdessen kann ich kaum 2 Std wach bleiben und bleibe somit gleich im Schlafanzug, was mich auch gleich stresst weil übertrieben denke dass ich nun wohl verlottere oder „was die Leute wohl denken“. MAN! Statt meinen Körper zu unterstützen, wird er mein Feind, weil er nicht funktioniert. Wie traurig und schade, ich lobe Besserung! Dazu esse ich quasi derzeit immer, der Körper schreit nach Energie, erst Torte, dann Breze, dann Bratkartoffel, dazwischen Obst und Salat. Bis ich gemerkt habe, dass ich in letzter Zeit zuwenig Fett aß und das merke ich schnell an meinem körperlichen/psychischen Befinden, ich brauche Fett und vertrage Kohlehydrate weniger. Also gleich ein Brathendl samt Pommes geholt. Das tat gut!
Freitag konnte ich gleich wieder üben: eigentlich wollte ich wieder einen langen Spaziergang machen oder schwimmen, nach dem Früstück war abe klar: nö, is nich. Wieder Krankheitsgefühl, eiskalte Füße, Kopfdruck, manchmal leicht Schnupfen, Augen tun weh, kaum Konzentration, keine Lust was zu machen, aber nur rumliegen ist auch doof. Das ist seit der 1.Impfung so, dazwischen gibt es mal einen guten Tag und dann wieder bäääh. Es nervt. Aber hilft nix, ich muss es annehmen und mich liebevoll umsorgen: wie heißt es bei Dami Charf: hör auf dich selbst zu bekämpfen. oookkkk….*Lindentee schlürf, draußen is es Dauerregen und der nächste Sturm ist auch im Anmarsch.

– bei mir zu bleiben: immer mal wieder kurz nach innen zu „funken“: was fühle ich grad, was brauche ich, wie gehts mir grad, ist eine ganz leichte unkomplizierte MÖglichkeit um mein Wohlergehen drastisch zu erhöhen. Simply is the best. Es geht gar nicht darum die Bedürfnisse sofort zu erfüllen, sonderr“nur“ um das wahrnehmen, dalassen, erst nehmen, sehen!

– nackt: mich emotional zeitweise von einer Person zu distanzieren fühlt sich immer noch schlimm, verboten und nackt an. Als ob ich den anderen wegstoßen würde. Es sind Kleinigkeiten, zum Beispiel bei einem Treffen, dass ich mir öfters erlaube/einüben möchte mal nach mir zu schauen, nach innen, mich quasi mal aus dem Gespräch ausklinke, schon das ist schwierig.
Die Serie: Praxis mit Meerblick zeigt genau auf „unterhaltsame“ Eise, wie Coabhängigkeit aussieht: Die Ärztin kümmert sich weit über ihren Kompetenzbereich um ihre Patienten. In der vorletzten Folge hatte sie nun einen Unfall und was ist: Kaum wacht sie im Krankenhaus auf, natürlich mit Gehirnerschütterung und einigen Blessuren, fragt sie ls erstes wie das Blutbild des einen Herrn aussieht. Ich musste echt lachen obwohl es todtraurig ist, weil GENAU so agieren Coabhängige. Und so geht das die ganze Folge weiter, sie fährt kreuz und quer über die Insel, macht und tut und bricht sogar 2x zusammen und alle reden auf sie ein, sie solle sich endlich ins Bett legen und was sagt sie: nur noch das. Als das erledigt ist: nur noch das. Süchtig halt. Und das finde ich so schlimm, die Suchtmittel Alk, Tabletten, Kokain, all das stoffliche Zeug, kann man weglassen, das ist nicht überlebenswichtig und ein konkretes Ding. Sich nicht zusehr verschmelzende mit anderen und ihren Sorgen, Gefühlen, Situationen ist weitaus schwieriger. Weil diffus und natürlich hilft man sich ja auch!

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Leben mit Entwicklungstrauma / komplexer PTBS & Traumafolgestörungen

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Depression

Herzensgrenze

Überleben als Introvertierte mit dem Wrong-Planet-Syndrom

Hochsensibel und Multipassioniert

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer. Antoine de Saint-Exupéry

Eine Art Tagebuch

Amat victoria curam