Wochenrückblick 17.Dezember 2022

gefreut: über die 300,- Energiepauschale für Rentner. Ich habs ja erst geglaubt, als es aufm Konto war 😉

– komatös: oh no! Nach dem Frühstück völlig ko wieder ins Bett fallen. Hatte ich früher jahrelang, dann lange nicht mehr und jetzt wieder? Bitte nicht….bis mir einfiel: Gluten zum Frühstück! DAS wars. Das gibts auch nur einige Male zur Weihnachtszeit, wenn ich ein Mischbrot mit Butter bestreiche und dann Gewürzspekulatius kurz in Kaffe tausche und dann gleich aufs Butterbrot lege. Das ist so lecker! Gut muss jetzt auch wieder reichen. Überhaupt freue ich mich wieder, auf verträgliches Essen. Aber die Weihnachtsleckereien sind derzeit halt auch zu lecker. Und meine Disziplin zu schlecht.

– HSP: Wenn ich Berichte oder Videos über Hochsensibilität höre oder sehe, wird oft gefragt: Wenn Du diese Hochempfindlichkeit wegzaubern könntest, würdest Du? Und fast alle verneinen.. Nein es sei ja auch ein Geschenk und wunderbar…usw. Versteh ich nicht. Mir reichts. Ich würde das gerne loswerden, mich belastbarer fühlen, nicht vor Schreck halb sterben wenn der Schaffner pfeift, nicht im Supermarkt den Tunnelblick und Schweißausbrüche bekommen, nicht all die Demütigungen in der Kindheit weil mir sooft alles zuviel war und ich weinte.

– kreativ: ein Glühwein war mir zuviel Alkohol, aber einen Kinderpunsch wollte ich auch nicht, also einfach einen Kinderpunsch mit Schuß bestellt. Die Verkäuferin lachte 😉

– Affirmation der Woche: „Augenblicklich ist es gut für mich, dass ich Schritt für Schritt auf meine eigene Art erfolgreich bin.“ YES!

– gelassen: Ich weiß gar nicht so recht woher das kommt (naja so paar Vermutungen hab ich schon)aber die neue Gelassenheit gefällt mir. Klar bin ich oft noch angespannt, gerade wenn es um Liefertermine geht oder wenn was wichtiges auf der Kippe steht. So zum Beispiel mein neuer Internetanschluß: erst kam der Router nicht, als der da war, ging trotzdem kein Internet, also musste ein Techniker kommen.Dann bei den Einstellungen hab ich mich so doof angestellt, dabei habe ich das ja schon öfter gemacht. Naja aber nun funzt es und ich freu mich.
Und ja die Nacht vor einem Arbeitstag ist oft auch sehr unruhig, aber das hol ich dann wieder auf.
Das getrieben sein ist weniger, ich gehe langsamer, ich lasse mir Zeit, ich kann kurze Pausen (wie Bahnfahren) zum entspannen nutzen und loslassen und nicht gedanklich im übermorgen sein, was das wieder für ein anstrengender Tag wird. Im Jetzt bleiben. Kleine Dinge genießen. Ein „alles ist gut“- Gefühl. Frieden in mir. Ich habe mehr Selbstwertgefühl, ich bin weiterhin gut bei meinen Gefühlen und Bedürfnissen. Ich erlaube mir andere doof zu finden und mich OK und nicht andersrum, wie früher. Lockerer sein, dann mach ich eben mal was nur zu 80% und nicht 150%, ich verurteile mich nicht mehr wenn ich gut für mich sorge! Ich summe und singe mehr, letztens hab ich nachdem der Radiowecker losging, noch ein paar Minuten den Moderatoren zugehört und bin liegen geblieben und das war dann so lustig und ich hab laut losgelacht, noch im Bett eingemummelt, wie geil ist das denn! Ich fühle mich weniger klein und überfordert wenn ich unterwegs bin. Ich denke viel öfter an Dinge die ich mag und die Spaß machen und tue die auch. Ich bleibe viel seltener im düsteren Gedankenszenario oder Gefühlschaos hängen. Es ist wunderbar. So macht Leben Spaß! Ich genieße das sehr!

*** und kaum läuft es mal so gut…***

– emotional verkatert: ich fühle mich tieftraurig. Seit gestern. Obwohl mir was sehr schönes passierte. Seltsamerweise agierte ich kurz danach ähnlich, als ob ich was schlimmes erlebte. Erst erstarrte ich. Sprichwörtlich und dann ergriff ich die Flucht: ich zog mich an und ging über eine Stunde stramm spazieren, während dessen mir immer wieder Tränen übers Gesicht liefen. Ich war so verwirrt, auch geschockt, ein wenig Freude war auch dabei und ganz viel staunen. Gefühlschaos. Auf jeden Fall ein „sich wie im Film fühlen“, ich dachte, bald wach ich auf, alles nur geträumt. Später überwog die Freude und ich hörte kraftvolle spirituelle Musik, sang und tanzte. Die Nacht war unruhig, der Ruhepuls viel zu hoch. Heute morgen: In mir alle grau. Ich ging trotzdem zum schwimmen, das tat auch gut, es war zum Glück wenig los, aber die Streßhormone kreisen immer noch in mir. Was war passiert? Hier ist schon viel Weihnachtspost angekommen und ich hatte Lust ein Päckchen aufzumachen. Ich habe da viel mehr Spaß dran, wenn ich die Tage vor Weihnacten hier und  da schonmal was auspacke oder eine Karte lese. Ich entschied mich für eine kleine Schachtel. Und erwischte den Jackpot. Ein sehr wertvolles Geschenk. Ich glaub ich kann damit einfach nicht umgehen. So etwas bekam ich noch nie. Noch nichtmal zum 18. oder zur Firmung oder warum auch immer. Meine Mutter schaffte es mal original mir Slipeinlagen aus ihrem Badschrank zu schenken, weil sie die ja nicht mehr brauche, nach ihrer OP.
SO gings bei uns zu. Wenn ich von meinem Vater was wertvolles bekam (selten, aber kam vor) war das immer ein „mich kaufen“, mich an ihn binden. Unausgesprochen aber klar fühlbar. Ätzend. Gruselig. Vielleicht wird dieses Gefühl gerade wieder getriggert: Welche Bedingungen sind dran geknüpft? Was erwartet man nun von mir? Außerdem verwirrt  mich, das Verhalten der Schenkenden, weil sie sehr widersprüchlich agiert (auch etwas was mich evtl. angetriggert hat): Mal vergisst sie meinen Geburtstag, dann schreibt sie unglaublich zugewandt und warmherzig, dann schenkt sie mir ihre gebrachten Sachen die sie nicht mehr braucht und dann wieder was total teures oder kunstvoll eingepackt, mal kommt gar keine Antwort auf meine Nachricht und dann kommt wieder eine lange Mail wo ich soviel Nähe und Freude und eine Bindung spüre. Mal heiß, mal kalt. Unvorhergesehenes Verhalten. Ich weiß nie wie sie mich als nächstes behandelt. Unberechenbar. Wie früher zuhause: wieviel hat Mama getrunken, wie schlecht ist ihre Laune, ist sie müde und kann mir nicht bei den Hausaufgaben helfen? Bei Papa das gleiche: ist seine Angst wieder so schlimm das wir den Ausflug abbrechen müssen? Oder geht es ihm so gut das er mich von der Schule abholen kann? Alles immer brüchig, keine Konstante auf die ich mich vertrauen und verlassen konnte, immer Habacht-Stellung, immer nur auf die zwei schauen, damit ich wußte wie ich mich verhalten muss, um größere Schäden zu vermeiden.
Da dieses Geschenk ohne Vorwarnung kam, hat es mich glaub ich wirklich geschockt. Selbst wenn es was gutes ist. Anscheinend geht das. Ich bin/war wirklich überfordert.
Dann dachte ich, vielleicht hat es gar nichts damit  zu tun (Verleugnung), sondern dass ich bald wegfahre oder weil ich mich derzeit ziemlich einsam fühle. Vielleicht spielt das AUCH mit rein, aber der Hauptgrund ist eher das Geschenk, weil es mir ja seitdem so komisch geht. Krass. Ich muss das wirklich innerlich erstmal verarbeiten

Gepflegter Kontrollverlust

Einfach mal wieder austicken. Ich glaube das wäre nicht das schlechteste. Einfach ein Cut Ein RESET. Irgendwas tun was nicht so normal ist.

Klar das naheliegende ist: Boehse Okelz aufdrehen, laut mitgrölen und viel Alkohol trinken. Hmmm…ich weiß nicht. Früher war das alles mögliche: ganz früher von zuhause weglaufen oder mit dem Lehrer einen üblen Streit anfangen oder Schule schwänzen, da waren dann alle herrlich schockiert weil „man das echt nicht von mir dachte!“ Hehe, jaja ich kann auch anders…

Weiter gings mit abrasierten Haaren oder einem Tatoo oder einem Nasenpiercing nachhause kommen…so mit 15 oder 16 Jahren.
Auch ganz oben in Sachen sich wieder spüren: Schulden machen, kaufen, aber auch sich provozierend anziehen, auffallend: Zebrahose, bunte Haare, derbe Schuhe, viel Schmuck, intensive Schminke…
Und den Kick suchend: beim Bodypainting mitmachen, vor tausenden Leuten nur mit etwas Farbe: ab auf die Bühne Performance zeigen, Blitzlichtgewitter…was für ein Adrenalinrausch. Generell viel modeln, natürlich Akt, weil angezogen kann ja jeder…
Dann auch „gerne“ gemacht: viel mit Männern getroffen, später ja auch gegen Geld.
Oder mich mit der Polizei anlegen, als ich beim schwarzfahren erwischt wurde und meine Personalien nicht angeben wollte, tja da kam die Polizei. Da wurde ich noch renitenter, es tat gut, es war wie ein Rausch, die 2 Kontrolleure von der Bahn plus 2 Polizisten und ich aufm Bahnsteig. Die Blicke der anderen Fahgäste, angeekelt, glotzend, abwertend…jaaa ihr elendigen Spießer hättt ich gern geschrien, seid ihr nur brav und arbeitssam, schau nicht so blöd du Arschloch usw…am nächsten Tag saß ich geduckt und reuig auf dem Polizeirevier, schämte mich. Der Bemte war aber zum Glück sehr nett. Gab trotzdem 100,- Strafe plus noch die Strafe und Nachzahlung vom schwarzfahren.

Aber ich wurde mal wieder gesehen, wurde sichtbar, bekam Aufmerksamkeit. Ich habe früher als ich im Kindergarten gearbeitet habe, die rebellischen Kinder so gut verstanden aber helfen konnte ich ihnen auch nicht.

Immer ausbrechend, was tun was keiner von mir denkt, schockieren, rebellisch sein, der gewissenhaften, stillen, fügsamen, hübschen Mieterin, Mitarbeiterin, Freundin…
Eher harmlos, aber gut tuend: austoben auf Raves, Technopartys, die Nacht durchtanzen, ohne Drogen, wenig Alkohol, Music is the only drug. Herrlich! Kopf aus, Körper an.

Füher natürlich auch viel rauchen, das konnte ich dann lassen.
ABER: heute vormittag wahnsinniger Suchtdruck: Zigaretten! Letztens  schon: eine rauchende Frau neben mir, da hätt ich der schon fast die Kippe gekaut. What? Echt? Nach 10 Jahren?!? Fuck!
Ich kann tatsächlich Leute verstehen, die losziehen, um sich mit irgendwem zu prügeln…Sich spüren, kraftvoll, Adrenalin, Dopamin, unvernünftig sein, lebendig werden.
Nicht mehr brav und nett und lieb sein. Nein scheiße nochmal, wild werden und fluchen, Regeln brechen, schreien, unbürgerlich werden, lieber aggressiv statt depressiv. Mal wieder loslassen und nicht immer SO VERNÜNFTIG sein, verdammte scheiße!!!!

Und klar wenn der Schmerz zu heftig wird und kein Ausweg in Sicht und nichts mehr hilft dann natürlich Suizidgedanken und Versuche. Ich weiß noch bei meinen 2 schlimmsten und ernsthaftesten Versuche die Ruhe danach und das innere aufgeräumt sein und die neue Hoffnung: ich krieg mein Leben wieder auf die Reihe.
In mir hat sich soviel aufgestaut, sovieles „nicht dürfen“ wegen Corona, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, ich brauch ein Ventil. Ein Ventil das mir hilft und nicht schadet. Ich hab weder Lust auf neue Schulden, noch auf Nikotinabhängigkeit, noch auf Polizei, noch sonstwas.
Ich kann Leute auch verstehen die sich ritzen. Genau an dem Punkt bin ich grad, nur das ich mich nicht ritze. Ich hab mir immer andere Selbstschädigungen ausgesucht. Aber im Moment ist der Verstand, die Kontrolle im Kopf zu groß. Selbst wenn grad die Musik laut ist, denk ich an die Nachbarn…obwohl die sich ja die letzten 10 Jahre einen Scheiß um ihren Lärm gedacht haben. Und was ich schonmal getan habe, macht selten ein zweites Mal Spaß. Das kickt nicht mehr.
Ich muss was neues finden, wo ich mal wieder gepflegt ausrasten kann.
Um danach wieder Ruhe zu haben…

Nicht gut gelaufen…

Manchmal hilft es mir ja, einfach mal weider was anzufangen. Nicht im Hamsterrad hängen zu bleiben und hoffen, dass es besser wird. Also habe ich eine 4-tägige  Katzenbetreuung übernommen. 2x am Tag die beiden Fellnasen besuchen. Es war kein weiter Weg, das war es nicht, aber immer den Termin im Kopf: heut abend muss ich da noch hin (und ca. 1,5 Sd. bevor ich losging saß ich schon nervös, Hände knetend und auf nichts mehr konzentrieren könnend auf meinem Sofa, erstarrt. Und kaum morgends aufgewacht dasslbe: ich muss da gleich hin, sofort unter Druck, kein entspanntes frühstücken, selbst duschen tat ich erst danach…usw. Ich stand immer unter Spannung. Selbst wenn ich mir einen Wecker stellte, half es nicht. Ich konnte nicht entspannen. Und auch gedanklich konnte ich nicht abschalten (mein altes Dilemma), selbst zuhause dachte ich zu 90% an die Katzen, wie ein Zwang, das ist furchtbar und ich kann es nicht abstellen. Verantwotng für andere ist echt Gift für mich
Wieder Verantwortung tragen…wollte ich das nicht bleiben lassen? Ja wollte ich. Ich brauch halt immer erst 10 (eher 100) Runden, bis auch ich es kapiere. Das andere war: Das Türschloß klemmte immer. Das wußte ich aber nicht und geriet am ersten Tag total in Panik weil der Schlüssel leer durchdrehte und ich auch später immer die Angst hatte: ich komm da jetzt nicht rein. Wir haben später Schlüßel getauscht, dann gings besser. Trotzdem nervig und alles andere als entspannend. Fazit: einmal und nie wieder.


Da denkt man sich: da ist doch jetzt nix dabei: 2x am Tag hin, Futter geben, bissl spielen, bissl streicheln, lüften, Katzenklo sauber machen, fertig.
Nicht so bei mir, ich fühle eine extreme Verantwortung, es fühlt sich fast überlebenswichtig für mich an, als ob mein Leben davon abhinge und das war schon immer das Problem bei Jobs, weswegen ich nach kurzer Zeit immer zusammenklappte, und nein da helfen ein paar positive Affirmtionen oder das alles „einfach lockerer zu sehen“ nicht. Das ist tief, ganz tief eingebrannt. Ich kann das schwer beschreiben, aber das Ganze hatte  zur Folge, dass ich jede Nacht total schlecht schlief und tagsüber neben mir stand. Nach 5 Nächten ist man einfach durch: Ich zitterte und schwitzte extrem bei jedem kleinsten Streß/Druck/Lärm, die Muskelkraft lässt enorm nach, da wird selbst Haare föhnen zum Kraftakt, zum Schluß fuhr ich die 1,5km mit dem Rad, weil es unmöglich war das zu Fuß zu gehen. Und dieses fiese innerliche frieren vor lauter Schlafmangel, ätzend. Ich habe bei mir selbst wieder nur das allernötigste gemacht, an Körperpflege und an Haushalt. An andere Sachen wie das neue Schutzbleck am Fahrrad zu montieren oder lesen war gar nicht erst zu denken!


Es gab viele Jahre wo ich mich IMMER so fühlte, ständig geflutet von allen Streßhormonen, schrecklich. In solchen Momenten vestehe ich wieder, warum ich die EU-Rente bekommen. Wenigstens weiß ich was zu tun ist: Welt aussperren, keinesfalls irgendeinen neuen Termin für die nächsten 4 Tage, Medikamente zum schlafen nehmen, viel schlafen, nichts müssen, Kühlschrank füllen mit Sachen die schnell zubereitet sind oder Essen liefern lassen und mich selbst nicht nieder machen, dass ich die Betreuung angenommen und gemacht habe: es war immerhin ein Versuch. Zumal es ja gut hätte gehen können, mein Gesundheitszustand ist so schwankend, dass ich an einem Tag mich kaum vor die Tür traue und 2 Tage später nach München fahre (ca.20-30 mins mit der Bahn in die Innenstadt) und dort den halben Tag verbringe. Genauso wie mir früher der Pflegehund gut tat und manchmal stabilisiert es mich mehr zu arbeiten, derzeit geht halt wieder gar nix. Diese Wellen auszuhalten (warum geht das heute nicht??) und mich drauf einstellen (vielleicht schaffe ich es dann nächste Woche eine kleine Radltour zu machen) abwägen was vielleicht gehen könnte (statt großem Spaziergang nur ein kleiner oder kleine Sporteinheit zuhause was mich sozialphobisch ja weniger stresst) und „versuchen das Beste drauf zu machen“ (diese Phrase kozt mich auch schon langsam an) kostet auch viel Kraft.

Kurz vor Ende der Betreuungszeit, kam dann die Frage ob ich nicht doch noch 2 Tage länger machen könne, ich vermute, das hatte sie vorher schon drauf spekuliert, weil sie recht viel Futter rausgestellt hatte. Habe ich aber ohne schlechtem Gewissen (!HAAA! Fortschritt!) abgelehnt. Nicht mein Problem. Uff, Erleichterung als ich die Verantwortung und deren Wohnungsschlüssel los war. Seitdem komatöses rumliegen auf Couch und im Bett

Es herrscht Chaos…

Das blöde ist, dass ich eine sehr hohe Toleranzschwelle habe was Leid, Mißhandlung, Ignoranz und Demütigung angeht. Nie sage ich was, bin umgänglich, lieb und nett. Bis ich implodiere (selbstschädigendes Verhalten jeglicher Art) und recht selten explodiere, dass sich meine Umgebung nur verwundert die Augen reibt: „so kenn ich dich gar nicht, gehts dir gut?Was ist los? „
So ähnlich wie bei einigen Suiziden wo sich gefragt wird: „Waaaas der/die? Hätt ich ja nie gedacht, dass es der so schlecht geht!“


Mit ein Grund warum ich selten zeige wie es mir wirklich geht ist, dass ich das nicht kommentiert haben möchte. Schon gar nicht von Leuten die ich kaum kenne. Eine frühere Besucherin der Tafel mit der ich vorher kaum sprach, meinte was denn los sei (nur weil ich etwas betrübt durch die Gegend sah) oder letztens der Typ von der Tafel der mich erst fragte wie es mir geht und sich dann selbst die Antwort gab: „oh i see good“ und deutet mit einer Geste an, dass er das an meinen Augen sehe. Ich will nicht wie ein offenes Buch durch die Welt latschen. Tue ich aber offensichtlich. Manchmal.

Davon abgesehen wird mir der Typ langsam eh unheimlich, der spricht original immer Themen an, die auch grad bei mir Thema sind.
Nunja, jedenfalls hatte ich mal wieder nen Aussetzer und schmiß A. von der Freundesliste (im Chat) weil er mich ekelt und mich nervt, wenn er mich so respektlos/abweisend behandelt. Er wiederum flog natürlich aus allen Wolken, was denn los sei? Ich schrieb ihm kurz und knapp warum, daraufhin schrieb er sehr lange seine Meinung/Sicht. Und ich brech in Tränen aus, weil ich nicht weiß was nun los ist. Hat mich das schwarz-weiß-Denken mal wieder in Beschlag genommen? Habe ich mich gerettet weil er auch wieder einer dieser  Männer ist, die irgendwie verwahrlost erscheinen und ich meine retten zu müssen (wobei hier die sexuelle Seite keine Rolle spielt, wir hatten immer eine rein platonische Beziehung zueinande? Und irgendwie mag ich ja genau so eine platonische Freundschaft (war es eine Freundschaft? Jedenfalls trauere ich wieder um einen verlorenen Kontakt/Freunde…), wir haben ähnliche Interessen und können stundenlang quatschen…aber er verhält sich nicht immer so wie ich das will….und das ist ein sehr wichtiger Punkt! Wir geraten immer wieder aneinander, hatten schon sehr viel Zoff …eben weil er anderer Meinung war oder sich nicht so verhielt wie ich es mir wünschte (ein schön gedeckter Frühstückstisch wenn er mich einlud, stattdessen ein verdreckter Tisch mit einem stark benutzten Putzlappen drauf liegend). Und das ist bei ihm extrem, nein meine Reaktion ist extrem, wenn er anders ist, als ich es will oder brauche. Das ist sehr krass. Ich vermute, dass es mit meinem Vater zusammenhängt. A. ähnelt ihm irgendwie…
Und das ist ein Verhaltensmuster was in unserer Familie sehr stark ausgeprägt war: Kümmere dich um meine Gefühle! Sei so wie ich dich haben will/wie ich dich brauche!
Ich kann das bei A. nur schlecht unterscheiden: Stört es mich, weil es mich persönlich trifft oder einfach weil er anders denkt/fühlt und dazu steht…?
Oder habe ich mir mal wieder den kaputtesten Typen im Münchner Umland geangelt ? Denn dass er Gewalt ggü. Frauen und Tieren nicht sooo abgeneigt ist, hat er immer mal wieder durscheinen lassen und auch meine Aufregung über ein stark aufreizend geschminktes Kind in der Werbung fand er überhaupt nicht schlimm…
Was ist das grad für eine heftige Zeit. Heilige Scheiße. Heute wird noch der restliche Alkohol der sich in der Wohnung befindet vernichtet und dann (hoffentlich) erstmal kein neuer gekauft. Und ich bin inzwischen beim Musikgenre Gothic angekommen. Auch schon ewig her, dass ich da mal gelandet bin…

Wochenrückblick 15. Mai 2021

Wohnung: Im Urlaub macht man ja meistens inge, Die man im Alltag nicht so macht. Ich habe mir eine Insel im Wohnzimmer geschaffen: Meine Couch ausgezogen (ohne Bürostuhl und Schreibtisch ist da nun auch der latz da) und lebe fast nur da drauf. Ich liege bequem und habe einen tollen Blick hinaus in den Himmel, recht die Screibsachen, Strickzeug, links Handy und Bücher, alles in Reichweite. Habe ich schon gesagt dass ich Einfachheit liebe? Wenn ich mag dreh ich mich mal für 10 Minuten um und döse ein wenig und wenn ich wach bin brauche ich nur die Hand auszustrecken, um mir z.B. Musik anzumachen und noch ein wenig weiterzuräumen. Herrlich. Wie im Urlaub 😉
So eine Galerie ist zwar toll, aber dort hinauf führt eine sehr steile Leiter. Bin ich müde und kraxel hoch, bin ich oben wieder munter. Nach dem Schlaf runterzuklettern braucht hohe Konzentration und jedesmal habe ich angst da mal runterzupurzeln, was den Adrenalinspiegel gleich wieder steigen lässt.. Kontraprosuktiv…
Für mich ist tatsächlich eine 1-Zimmerwohnung (auf einer Ebene) das beste. Es darf halt ein großes Zimmer sein, weil ein wenig Platz zum tanzen, Gymnastik und einfach Luft haben brauche ich schon. Und da komme ich wieder zu meinen Umzugsplänen: In einem Raum reicht dann das Bett und Sitzmöglichkeiten am Tisch, da brauch ich nicht noch eine extra Couch. Das ist mir aber extrem unangenehm, wenn Besuch da ist und mein Bett so jeder sehen kann (das is eine längere Geschichte dazu, aber Bett ist für mich eben sehr intim).
Wäre die Möglichkeit nur die Couch mitzunehmen und auf der zu schlafen und wnn Besuch kommt, die wieder zusammenklappen und Bettzeug verstauen, bzw. das auch zu machen wenn ich den Raum für Sport brauche. Das klingt nach einer sehr guten Möglichkeit. Das Bettgestell ist mir eh zuwider weil irgendwi wackelig, die Matratze ist zwar noch relativ neu, aber naja…

– tat sooo gut: alles ausblenden und mal wieder so richtig bei mir ankommen. Viel gedöst, viel in mich gespürt, viel im Flow vor mich hingewerkelt (die beste Erholung ever!), genossen auf was ich Lust hatte, sei es mal ein Milchkaffe oder eine kalte Cola, am Balkon in der Sonne liegend oder eingemümmelt auf der Couch, während es draußen fast zwei Tage lang durchregnete. Keine Angst. Keine Anspannung. Dafür mal wieder Kreativität, über vieles mal genauer nachdenken, vor mich hin philosophieren, tagträumen…ganzganz wunderbar!

– Geld: Das ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich die Kontrolle über meine Finanzen verlor. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Ich kann mit viel Geld einfach nicht umgehen, ich muss es zwanghaft ausgeben. Es gab ja den Coronazuschlag von 150,- und dann noch fast 100,- von der Versicherung für meine Räumarbeiten wegen dem Wasserschaden. Eigentlich wollte ich davon mindestens 50,- weglegen für die Umschläge SPAREN und URLAUB. Jetzt ist es so dass ich für den restlichen Monat nur noch das nötigste kaufen kann (Essen ist da nicht das Problem, eher so für alle anderen Nonfood-Sachen). Nunja, ich werde die 2 Wochen bis zum nächsten 1. auch überleben. Wenigstens gabs keine Mahnung/Zahlungsverzug (Nachtrag: stimmt nicht, eine Mahnung kam doch. 2.Nachtrag: nein ich hatte schon bezahlt, nur falsch überwiesen, hoffe, dass das sich klärt).
Trotzdem ärgerlich, dass ich aus diesem Verhalten nicht rauskomme.
Letztens habe ich so gelacht, weil ich mich mit einer Bekannten unterhielt und wir irgendwie auf Kosten fürs Bankkonto kamen und sie meinte: „ne das Konto bei Bank XY ist gratis, wenn man immer über 3000,- aufm Konto hat!“ Ich schaff es ja nichtmal aus dem Minus rauszukommen (ok das wurde schon besser, da war ich oft so um die 500-600 im Minus, während es jetzt nur noch um die 100 sind. Trotzdem, mal 200 im PLUS wär auch nett.

– überhaupt zwanghaft: nicht nur im Geld ausgeben, auch im Essen (natürlich Süßes) ist es wieder schlimm und phasenweise auch mit dem Alkohol. Derzeit echt ne üble Zeit. Dann kommen immer wieder diese Suizidpläne ins Gedächtnis. Auch seltsam, da denk ich Tage nicht dran und es geht mir gut und dann ZACK, gefühlt aus dem Nichts wieder das: wozu das alles? Und: ändert sich ja eh nichts. Also lieber mit Würde gehen, als jahrelang dahin siechen undsoweiter.
Aber ich weiß aus Erfahrung auch, dass es meistens eben schon einen Grund für solche Phasen gibt. Oft sind es die feinen unscheinbaren Trigger. Also nicht die ganz offensichtlichen wie eine Arztuntersuchung, sondern  was man erst ein wenig suchen muss. Und da musste ich dieses Mal nicht lange suchen: ich habe derzeit in meinem nahmen Freundes/Bekanntenkreis niemanden wo ich mich so richtig gut aufgehoben fühle. Wo ich richtig verstanden und mich gesehen fühle. Und das löst alte Not aus. Viel Wut, viel Scham, viel Ungeduld, viel Ärger…so wo ich am liebsten mit einem Rundumschlag was anstellen mag. Früher war das Haare abrasieren, sehr laut Musik hören, riskant mit dem Auto fahren, natürlich Umzug, Treffen mit Männern (erst ohne, später mit Geld), wild feiern, auffällige Klamotten tragen, sehr überheblich und arrogant sein, mich mit der Polizei anlegen. Irgendwas außergewöhnliches, damit ich mich wieder spüre und die anderen mich sehen und denken: OHA!
Also eine eher diffuse Art der Selbstverletzung, eine Selbstschädigung.

Und im Moment fühle ich mich von vielen Menschen verlassen: J. nervt mich total, der checkt einfach nicht um was es mir geht, es ist immer nur so larifari Whatsapp-Kontakt, keine wirkliche Nähe. Aber was will ich erwarten? Er trinkt seit Jahren jeden Abend Alkohol. Das ist in meinen Augen ein Alkoholiker und Süchtige habens nicht so mit Gefühlen und wirklich hinschauen, weder bei sich noch bei anderen. Und dann sein Pseudomitgefühl ala Kalendersprüche, da könnt ich Amok laufen.
Mit M. ist es auch nicht besser, die nervt mich so mit ihrer Dummheit (sorry anders kann ich es nicht sagen), aber wer mit 65 Jahren nicht weiß, wie Tortellini aussehen? Und andere immer nach dem Mund reden und keine eigene Meinung hat…ne…außerdem meldet sie sich so gut wie nie von sich aus und was mich echt verletzt hat, sie war auf der Beerdigung von E. E. nahm sich vor 1,5 Jahrn das Leben und das hab ich erst vor wenigen Monaten erfahren. M. wußte dass wir mal näheren Kontakt hatten und da sagt die nix zu mir? Da fühle ich wieder das alte Gefühl: Verrat. Und als ob ich unsichtbar wäre.
Von meiner Tante höre ich gar nichts mehr…
Und da kommts dann wieder hoch: ach dann kann ich auch gehen, wenn ich eh niemandem was bedeute. Dann braucht ihr euch aber auch nicht zu wundern oder gar rumzuheulen, wenn ich tot bin.

– Sonntagstourette: Uh hatte ich am Sonntag schlechte Laune, und irgendwie dachte ich na fährste mal ne Runde mitm Radl…Ganz schlechte Idee am frühen Nachmittag bei strahlender Sonne. Überall diese verliebten Pärchen und glücklichen Familien (was man sich natürlich gerne so einredet, dass die das sind, weiß ich schon), am liebsten hätt ich nur rumgeschrien: WIRD DAS HEUT NOCH? WAS FAHR ZU DU DU DEPP! GLOTZ NICHT SO ARSCHLOCH!! JA GEHTS NOCH? UIUI ich hab geschaut, dass ich wieder heimkomme und mich verkrieche ;))
Also wie man derzeit sieht: besonders gut gehts mir nicht.
Nur wenn ich ganz viel alleine bin und bei meinen Gedanken und Gefühlen bleibe. Mir selber Nähe schenken und es nicht wie die anderen: mich auch noch selber verlassen!
Passend habe ich dazu geträumt, dass in einem Haus (Mischung aus Kindergarten und Familienzusammenkunft mit vielen Kindern) ein Feuer ausbrach. Alle schliefen, ich wählte den Notruf und stellte mich vorne an die Straße um sie reinzuwinken, weil es en versteckter Hinterhof war. Als das Auto (Notarzt) kam, meinte ich: „wir brauchen die Feuerwehr auch! Die Kinder sind noch in den Räumen!“ Da war der Beifahrer ganz erbost, dass wir die nicht schon längst ins Freie brachten, aber wer hätte dann den Einsatzkräften den Weg gezeigt?
Also klare Sprache: Innere Kinder retten!

– Polizei: derzeit öfters begegnet. Ein Bekannter wurde mit Handy am Steuer erwischt, am nächsten Tag fahr ich mit dem radl aus einer Seitenstraße wo mich ein orangenes Aufstell-Schild auf einen Unfall hinweist, als ich um die Ecke biege sehe ich schon das Polizeiauto daneben ein Kleinwagen in dem eine total aufgelöst heulende junge Frau saß, sie tat mir so leid, dass ich am liebsten gleich mitgeheult hätte! Gegenüber stand ein Paketauto, beide äußerlich unbeschädigt, aber eben trotzdem ein Schock. Am nächsten Tag geh ich durchs Nachbardorf als neben mir ein röhrender aufgemottzter BMW vorbei rauscht, na denke ich so, wenn das die Polizei hört, biste aber fällig du röhrender Hirsch. Eine Minute später donnert ein Polizeiauto an mir vorbei. Dann gehe ich zu einer Tramhaltestelle und sehe dort in der Ecke zwei Beamte mit Laserpistole auf Raser warten. Die kamen sprichwörtlich schnell: In den 10 Minuten die ich da stand, sprintete einer der beiden bei 3 Autos auf die Straße und die Geschwindigkeitsüberschreiter rauszuwinken.

– erschrocken: ich mein ich bin ja von Männern leider einiges an Gewalt und Grenzüberschreitungen gewöhnt, aber dass fand ich schon unfassbar. Situation: Ich warte am Gehweg mit meinem Radl bis alle Autos aus den sich gegenüberligenenden kleinen Straßen auf die Hauptstraße abgebogen sind. Die sich gegenüberstehenden Autos wollen beide jeweils nach links abbiegen. geht ja wunderbar aneinander vorbei. Eigentlich. In dem einen Wagen saß eine Frau und wollte doch noch lieber das von links kommende Auto abwarten, das hätte den Typen im anderen Wagen ja nicht stören brauchen. er hätte a) auch warten können oder b) Gas geben können um noch einzuscheren, aber beides völlig unabhänig von der Frau. Der Typ jedoch explodierte in seinem Auto und zeigte ihr einen defigen Mittelfinger, von einer Hand der man fast schon ansah dass sie diese Geste öfters macht und somit gewohnt ist (hatte ich so das Gefühl). Die Frau hatte das glaube ich nicht gesehen, weil sie sich auf was anderes konzentrierte. Ich fand das irgendwie unfassbar, weil das so extrem boshaft und völlig unnötig war und unfair oben drein.

– Aussicht: Geburtstag. Derzeit nicht grad der beste Zeitpunkt. Mal sehen was ich machen werde: mich abschießen, depressiv werden, ignorieren, mir Gutes tun…mal sehen. Kein Streß. Kein Druck. Keine Selbstverurteilung für was auch immer

1x Nervenzusammenbruch bitte!

Ohweia, das war gestern kein niedriger Blutdruck, sondern ein sehr schlecht regulierter.

Nachdem es mir mittag wieder so schlecht ging (extremer Schwindel, schwitzen/frieren, zittrig usw.) rief ich den Bereitschaftsdienst 116117 an. Da ist erstmal abchecken und klären dran, wie akut und was man macht. Also bis ich sowas anrufe, dauerts echt lange, da ich aber in letzter Zeit eben nicht mehr auf hardcore durchhalten mache, rief ich einfach an. Fortschritt also für mich! Ich würd ja schwerverletzt auf der Straße liegend noch sagen: ach ne kümmern Sie sich erstmal um die anderen, mir gehts recht gut…

nunja, ich lern ja…

2 Std. später stand ein sehr netter, einfühlsamer Arzt samt Sani in meinem Wohnzimmer. Was mich erstmal so richtig in Streß brachte und in einem Weinkrampf endete. Daraufhin schaute der Sani sehr komisch (ich vermute der macht den Job noch nicht lange.) Dann kamen viele Fragen, check-up usw.

Diagnose: ja nu, also der Medikamentencocktail der letzten Tage war nicht ohne, da komme sowas schonmal vor. Alle Werte die er maß waren ok. Er ließ mir noch Unterlagen da, sollte es schlimmer werden und ich doch ins Krankenhaus wollen. PUH.

Als die gingen,wars für paar Stunden okay, dann gings wieder los. Ich diesmal sofort BD gemessen und siehe da: 137:73 das ist für meine Verhältnisse sehr hoch. Da dämmerte es mir: PANIKATTACKE?

Ich kenne zwar Angstgefühle aber anders: Große Anspannung im Körper plus Gedankenkreisen um das ängstliche Thema. Jetzt tickte NUR der Körper völlig aus.

Ich weinte und zitterte also so vor mich, Adrenalin du darfst jetzt gehen….fast eine Stunde dauerte der Mist, dann nahm ich doch ne Tavor und konnte die Nacht einigermaßen schlafen.

Zusammenbruch also mal wieder. Im nachhinein gesehen hatte sich das ja angekündigt, aber ich…ja was….habs schon gemerkt, aber konnte die Pausetaste nicht drücken…“geht schon noch-geht schon noch“ darf mal auf meinem Gabstein stehen.

Nun mache ich nur ganz wenig und wenn dann in Zeitlupse. Es geht gar nix mehr. Atmen und liegen. Kenne ich ja schon. Ist leider nicht das erste mal so…

Aber ich meinte halt mich unbedingt so verhalten zu müssen, wie normale, gesunden, andere. Das klappte noch nie! Und daher ist diese heftige sehr üble Grenze auch irgendie erleichternd: aha es geht also doch nicht so wie ich dachte und mir das wünsche. Schade, aber mit Klarheit komm ich gut klar.

Dazu kam auch noch:

Was verträgt man bei einer Histaminintoleranz nicht: Entzündung, Schmerzen, Streß, Antibiotika, Schmerzmittel, Narkosemittel, Schlafmittel.

Was hatte ich die letzten Tage: Entzündung, Schmerzen…usw.

Welche Symptome gibts da? Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Gefühl von Kreislaufversagen (BD-Werte sind aber ok), starker Schwindel, frieren/schwitzen im Wechsel, Zittrigkeit, Unruhe.

Was hatte ich die letzten Tage? Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, kurz vorm Kreislaufkollaps…usw.

War mir nur noch nicht klar, dass es auch am Histamin liegt und nicht nur am mangelnden Sport (der schon auch wegen Streßabbau usw.). Und Histamin schüttet auch Adrenalin aus, das ganze hat sich also jetzt zum Supergau kumuliert. Und Histamin ist ein Neurotransmitter, der spielt also auch für die Psyche eine große Rolle!!!

Gelernt: man darf Sonntags den Arzt holen. Die armen kamen natürlich in voller Coronamontur. Jetzt hat das Haus wieder was zu tratschen: Du die waren bei der Luna!

Hihi…Ist zwar jetzt alles scheiße, aber ich weiß damit umzugehen und etwas Humor und Leichtigkeit ist das beste was ich jetzt gebrauchen kann. Und Ruhe. Und viel Essen. Und kein selbstgemachter Druck (am schwierigsten).

Kirsten Armbruster

Naturwissenschaftlerin - Patriarchatskritikerin - Denkerin - Publizistin - Mutter

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Leben mit Entwicklungstrauma / komplexer PTBS & Traumafolgestörungen

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Hanni hat Heimweh

Auf der Suche nach Ruhe und Sicherheit, aber leider nur stark im Auffinden von Chaos und Gespenstern.

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Hochsensibel und Multipassioniert

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer. Antoine de Saint-Exupéry

Eine Art Tagebuch

Amat victoria curam