Wochenrückblick 15.November 2020

– noch ein Link zum Thema Narzissmus in Beziehungen: https://schutzgarten.wordpress.com/

– Hoovering: noch so ein Fachbegriff in Sachen: Vorsicht vor Narzissten. Und auch das hat „mein“ Narzisst T. brav gemacht: nachdem ich mich auf seinen Kußmund und 2 Nachrichten nicht mehr gemeldet hatte, ahnte er wohl dass ich ihm flöten gehe und schickte nach ein paar weiteren Tagen noch ne Nachricht: „Na wie gehts dir? Schicke dir liebe Grüße!“ Ja mag man sagen, was ist jetzt daran verkehrt? Nun, zum einen hat es ihn noch nie interessiert wie es mir geht und zum anderen ist das nur wieder ein einfangen meiner Energie. Das ist alles Strategie. Er meldet sich nur wenn er Ausmerksamkeit/Energie braucht. Nicht weil ihm an meiner Person etwas liegt. Von daher: Nicht reinfallen, nicht antworten, nicht diskutieren, nicht beleidigen lassen (sie versuchen unterschiedliche Manöver um einen wieder zu verwickeln das kann von total liebevoll bis arg fies alles sein), einfach Nachricht löschen und ignorieren.

– Träume: ich hatte in der Nacht vor dem klärenden Telefongespräch mit der Tafelleitung einen bezeichnende Traum. Einer meiner Grenzträume die ich öfters in so Situationen habe. Meist träume ich, dass ich „nur“ keine Toilette finde und wenn dann entweder total verdreckt und/oder total öffentlich einsehbar usw. Diesmal waren es gleich mehrere Situationen: Es war eine Art Familienfeier und mich betätschelten fremde Männer so pseudofreundlich am Oberarm. Ich sage klar und deutschlich, dass mich Fremde nicht anfassen sollen (wow Grenzziehung im Traum, hab ich selten, es tut sich also was), ich ging dann auf mein Zimmer, weil mir das zu blöd war mit dem Typen, stelle jedoch fest, dass meine Tür nur eine durchsichtige dünne Fliegengittertür natürlich ohne Schloß ist. Ich ahne, dass das eine unruhige Nacht wird. Auf einmal ist da noch ein blondes kleines Mädchen, dass sich verabschiedet und im Auto schlafen soll. Ich sage ihr, dass sie zu mir kommen soll, wenn es ihr dort zu kalt ist (ich kümmere mich um ein inneres? Kind), sie legt sich gleich ins obere Stockbett und berichtet mir, dass sie immer körperlich angegriffen wird. Von wem? Von ihrem Vater. Ich bin geschockt. Decke sie fest zu. Höre die anderen feiern. CUT. Ich bin in einer Trauma-Klinik, jedoch hat der Duschraum 2 Türen (sehr unsicher also), es sind aber nur Frauen da, von daher finde ich es nicht so schlimm, wenn auch unangenehm.

– gesehen: eine kleine Reportage über Frauen die sich scheiden ließen. Wieder in ihren Beruf zurück kehrten, selbstständiger wurden, wieder mehr Selbstvertrauen fanden, Pläne schmiedeten, sich neu verliebten usw. tat gut soviel Frauenpower zu sehen. Und irgendwie wurde mir da so klar, dass ich echt schon sehr viel erlebt und durchgemacht habe und spürte so ein Mitgefühl für mich, dass es ok ist dass ich oft sehr müde bin, körperlich aber auch seelisch, dass ich nicht nur Rentnerin bin sondern mich eben auch oft so fühle. Ich mag eigentlich nur in meiner ruhigen Ecke bleiben, Drama, Streß und Chaos hatte ich echt genug, und auch große Veränderung. Auch wenn viele davon selbst gewählt und schön waren, Energie und Substanz haben sie allemal gekostet….

– gemacht: das Treffen mit A. sehr genossen. Ich mag und brauche das total: Freundschaften zu Männern ohne jeglichen erotischen/sexuellen Touch. Und unsere gemeinsame Vorliebe in der Natur herumzustreifen und über Moorlandschaften, Auerochsen, Pilze an Bäumen, Blumen, Blätter, und was wir noch so finden zu staunen, Biberbauten zu suchen, uns viel fragen oder einfach schweigen und frühstücken. Total angenehm.

– MVV: achje das hatte ich ja schon lange nicht mehr: Chaos bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Für eine Strecke wo ich normalerweise 1 Std. unterwegs bin, waren es dann satte 2,5 Std. Und das auch noch nach einem langen Tag ohne warmen Essen, dafür mit nasskaltem nebligen Wetter. Puh. Aber wenigstens wars dann im Ersatzbus muckelig warm und mit paar Leuten kam ich auch nett ins plaudern und das Tiramisu hat nach der Suppe umso besser geschmeckt.

– auch der Werberat hat auf meine Meldung bezügl. der sexistischen Werbung mit einem Kind reagiert:

Sehr geehrte Frau (ich),

wir nehmen Bezug auf Ihre Beschwerde vom 29. Oktober 2020 und teilen Ihnen mit, dass wir

das werbende Unternehmen nach Prüfung Ihrer Beschwerde zunächst kontaktiert und zur

Stellungnahme aufgefordert hatten.

Die Firma XY hat uns inzwischen mitgeteilt, dass die Werbemaßnahme

künftig nicht mehr verwendet wird.

Da der Deutsche Werberat entsprechend seiner Verfahrensordnung eine Beschwerde über

eine Werbemaßnahme nicht weiter verfolgt, wenn das werbende Unternehmen sich bereit er-

klärt hat, die Werbung zu ändern oder nicht mehr zu verwenden, sehen wir die Angelegenheit

als erledigt an.

Wir bedanken uns für Ihren Hinweis und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Team Deutscher Werberat

So, da wird dem Herrn ja hoffentlich mal ordentlich ein Licht aufgegangen sein!

– telefoniert: Mit dem vermittelten Herrn von der Tafelleitung. Er ist eigentlich Seniorenbeauftragter der Gemeinde und kümmert sich eher drum wenn man Hilfe braucht bei Behörden oder Pflegestufe oder auch praktische Hilfe wie mal einkaufen oder sich mal ausquatschen. Mei da brauch ich ja nix, das is alles soweit in trockenen Tüchern, ich bin eigenständig undso, er konnte mir also so wirklich nicht helfen, aber trotzdem tats gut mit ihm zu reden und ja auch nochmal gespiegelt zu bekommen, dass es schwierig ist, mit meiner Situation dauerhaft zu leben und das zu akzeptieren und danach kam dann so für mich die Frage auf: was wenn das immer so bleibt? Dazu einen extra Post.

– gearbeitet: an 2 Tagen hintereinander, was ich normalerweise nicht mache und schon gar nicht im derzeitigen Zustand, da ich aber die Tage davor und danach absolut keine Termine oder irgendwas hatte und mich auch da total schonte und auch zwischendrin mit Pausen (ich lerne ja dazu) und wirklich wo möglich hinsetzen oder langsam gehen, wars dann auch ok. Und ich war SEHR SEHR froh, dass ich wieder alleine beim arbeiten war. Wird zwar in den nächsten Wochen nicht immer sein, aber jeder Arbeitstag alleine ist für mich super.

– noch was: Zum Thema „Probleme ansprechen“, lag mir als Kind was auf dem Herzen, schrieb ich meinen Eltern Briefe. Jawoll. Das lag vielleicht zum einen an der eh schon angespannten Familiensituation (ich will nicht auch noch stressen)und zum anderen an meiner Introvertiertheit (lieber schreiben, als reden). Eine Situation war besonders auffallend: Es heirateten unsere Untermieter mit denen wir uns alle gut verstanden. Vor lauter Übermut turnte ich in der Küche herum und denk schlug bei einem „Rad“ mein Schienbein gegen eine Kante. Ich schleppte mich noch brav ins Bett und rief dann erst meine Mutter. Der war als medizinische Fachkraft klar: Das muss zum Doc. Also in all dem Gewusel und der Aufregung, noch mehr Aufregung. Kurzum, das wurde genäht und ich war danach sehr still. Wollte aber von der Hochzeitsfeier nicht ausgeschlossen sein und so fuhr mich mein Vater hin, ich blieb ne Weile, er fuhr mich wieder heim, ich ruhte mich aus und so ging das ein paar Mal. Mir war das sehr unangenehm und so schrieb ich ihm mit meinen 9 Jahren einen Brief dass mir das alles sehr leid tue und bedankte mich artig, dass er soviel hin und her gefahren ist für mich. Und legte es ihm wie immer auf sein Kopfkissen. Ich fühlte mich schrecklich schuldig. Am nächsten Morgen erfuhr ich aber, dass er das gar nicht so schlimm empfand, da er ja eh nicht so gesellig sei und so dem verqualmten Raum entkam…

– nicht alles psychisch: Warum sind eigentlich vor allem Frauend depressiv, erschöpft, schlapp, lustlos, frierend? Ja mei is halt das „schwache“ Geschlecht…haha von wegen, uns fehlt meistens massiv EISEN! Wußtet Ihr, dass die WHO einen Ferritinwert von 15 ng/ml als Untergrenze des normalen Bereiches anerkennt? Ich darf mal ausplaudern, dass Männer meistens einen Wert von 200 ng/ml haben, also das über 13-fache!! Ich plädiere dafür, dass alle Männer ab dem 18. Lebensjahr monatlich zum Blutspenden gezwungen werden müssten, dann wollen wir mal sehen wie es denen nach einiger Zeit so geht 🙂

In meiner früheren Zeit wo ich zu 80% des Tages liegen musste und schwere Einkaufstüten und Treppensteigen zu meinen Feinden des Alltags gehörten (von Sport will ich gar nicht reden), ließ ich meinen Wert messen: 17! Ich nahm also brav Eisen-Tabletten mit Vit C undso und bei einem Wert von 25 ging es mir wesentlich besser! Wie man sich wohl mit 50 oder gar 100 fühlt? Unvorstellbar! Ich glaube ich hab die Einnahme mal wieder schleifen lassen…am besten und schnellsten half mir: Lactoferrin, weil es nicht nur Eisen hat sondern auch als Transporter gut ist, das ist wie die Superfachkräfte nicht nur zu haben, sondern auch dahin bringen wo sie gebraucht werden und da ist es mir nun egal dass 60 Kapseln fast 30,-Euro kosten. Wer mehr zum Eisenmangelsyndrom lesen will: https://www.ironblog.ch/2020/02/rede-an-die-frauen/ überhaupt hat der Dr. Schaub aus der Schweiz da viel wertvolles geleistet.

Jedenfalls lag ich das Wochenende nur platt rum und habe mich zu NIX gezwungen. Von einer vertrockneten Pflanze erwartet man ja auch nicht dauernd zahlreiche Blüten.

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